Waldshut

Fasnacht in Murg: Verdacht auf K.-o.-Tropfen sorgt für Aufregung!

Bei einer Fastnachtsveranstaltung in Murg-Niederhof, die am 15. Februar stattfand, wurde die Feier aufgrund des Verdachts auf K.-o.-Tropfen vorzeitig beendet. Sechs Frauen berichteten von Symptomen wie plötzlicher Benommenheit, Übelkeit und Erinnerungslücken. Diese Vorfälle führten dazu, dass die Polizei die Veranstaltung abbrach und Ermittlungen einleitete, wie [swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/staatsanwaltschaft-keine-ko-tropfen-nachgewiesen-102.html) berichtete.

In der Folge gaben die betroffenen Frauen noch in der Nacht Blut- und Urinproben ab. Die Analyse dieser Proben ergab jedoch keine Hinweise auf typische K.-o.-Mittel, was die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen veranlasste, festzustellen, dass keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine Straftat vorlägen. Dabei wurde insbesondere auf den zeitlichen Abstand zwischen den Beschwerden und der Probenabgabe hingewiesen, da Wirkstoffe hätten nachweisbar sein müssen, wenn sie tatsächlich die Symptome verursacht hätten.

Weitere Vorfälle und Ermittlungen

In den folgenden Tagen meldeten sich sieben weitere Personen, die ähnliche Symptome aufwiesen. Dies führte dazu, dass das Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen die Ermittlungen weiter intensivierte. [stimme.de](https://www.stimme.de/baden-wuerttemberg/nachrichten/verdacht-auf-k-o-tropfen-bei-feier-erhaertet-sich-nicht-art-5030202) berichtete, dass es zudem in der darauf folgenden Woche einen weiteren Verdachtsfall in Wehr-Öflingen vor einem Narrentreffen gab. Dabei klagten zwei Frauen über Ähnliches, von denen eine vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurde.