
Der Haushalt der Stadt Nördlingen knackt erneut die 100-Millionen-Euro-Marke. Der Verwaltungshaushalt rechnet mit Einnahmen von rund 63,1 Millionen Euro, wie Donau-Ries Aktuell berichtet. Die Einnahmen setzen sich dabei unter anderem aus der Gewerbesteuer in Höhe von 23 Millionen Euro, der Einkommenssteuer mit 15,3 Millionen Euro und der Umsatzsteuer, die 2,8 Millionen Euro beträgt, zusammen.
Die Ausgaben des Haushalts belaufen sich auf etwa 61,7 Millionen Euro. Die größten Ausgabenposten sind die Umlagen sowie die Personalkosten, die um eine Million Euro auf insgesamt 16,5 Millionen Euro angehoben werden. Des Weiteren kommt es zur Erhöhung der Bezirksumlage auf 3,8 Prozent und zur Anhebung der Kreisumlage auf 50 Prozent, was einem Plus von 1,7 Prozent entspricht. Die Umlagekraft von rund 38,1 Millionen Euro führt zu einer Umlage von 19 Millionen Euro an den Landkreis, was fast zwei Millionen mehr als im Vorjahr bedeutet.
Vergleich mit anderen Kommunen
David Wittner hebt hervor, dass Nördlingen im Vergleich zu anderen bayerischen Kommunen gut aufgestellt sei. Im vergangenen Jahr hatten bayerische Kommunen ein Rekorddefizit von 5,3 Milliarden Euro verzeichnet. Nördlingen selbst konnte im aktuellen Haushalt einen Zuführungsbetrag von 15 Millionen Euro erzielen. Diese Zahlen spiegeln eine positive Haushaltslage der Stadt wider.
Für weitere Informationen zu den finanziellen Aspekten der bayerischen Kommunen verweisen wir auf die Ausführungen im statistischen Bericht von Statistik Bayern.