
Am 1. April 2025 stehen die Tarifverhandlungen an der Erlenbacher Helios Klinik weiterhin ohne Einigung. Die Gewerkschaft Verdi berichtet, dass die Geschäftsführung kaum auf die Forderungen der Mitarbeitenden eingeht. Verdi fordert höhere Löhne für die Mitarbeiter in Erlenbach und Miltenberg, um deren Einkommensbedingungen an die der kommunalen Krankenhäuser anzupassen.
Die spezifischen Forderungen beinhalten unter anderem Wechselschichtzulagen sowie Zuschläge für Physiotherapeuten und medizinisch-technische Assistenten. Die Geschäftsführung hat bis Mai Zeit, um ein Angebot vorzulegen. Andernfalls kündigte Verdi-Sprecher Kimmel an, dass Arbeitskampfmaßnahmen ergriffen werden sollen.
Forderungen der Gewerkschaft
Zusätzlich zu den Forderungen an der Erlenbacher Helios Klinik hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auch Lohnerhöhungen für rund 21.000 Beschäftigte der 33 Helios-Kliniken gefordert. Geplant sind Lohnerhöhungen von acht Prozent oder mindestens 350 Euro mehr, während Auszubildende monatlich 150 Euro mehr erhalten sollen. Sylvia Bühler, Mitglieder des ver.di-Bundesvorstands und Verhandlungsführerin, betonte die Erwartungen der Beschäftigten auf faire Löhne angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten.
Das Forderungspaket umfasst neben der linearen Lohnerhöhung auch Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität der Arbeit in den Kliniken. Dazu zählen besondere Vergütungen für Nachtschichten und Feiertagsdienste sowie die Einführung einer einheitlichen Jahressonderzahlung in Form eines 13. Monatsgehalts. Zudem sollen ver.di-Mitglieder Anspruch auf drei zusätzliche, bezahlte freie Tage im Jahr haben. Die Laufzeit des geplanten Tarifvertrags ist auf zwölf Monate ausgelegt.
Für detailliertere Informationen über den aktuellen Stand der Verhandlungen und die spezifischen Forderungen können die Artikel von Primavera24 und ver.di konsultiert werden.