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Teilnehmer-Rekord bei den Special Olympics in Erlangen: 3.000 Athleten dabei!

Die „Special Olympics Landesspiele in Bayern 2025“ finden vom 14. bis 18. Juli in Erlangen statt und verzeichnen einen beeindruckenden Teilnehmer-Rekord. Mit insgesamt 1.332 Athletinnen und Athleten, 143 Unified Partnerinnen und Partnern sowie 507 Trainerinnen und Trainern werden rund 3.000 Teilnehmer erwartet, was diese Landesspiele zur größten Veranstaltung von Special Olympics Bayern (SOBY) macht. Die Eröffnungsfeier beginnt am 14. Juli 2025 um 18.00 Uhr auf dem Erlanger Festivalgelände der Kulturinsel Wöhrmühle und die Abschlussfeier sowie die Athletendisko sind auf dem Rathausplatz geplant.

Wettbewerbe werden in 19 Sportarten ausgetragen, darunter Klassiker wie Leichtathletik und Schwimmen, in denen jeweils über 200 Sportlerinnen und Sportler teilnehmen. Erstmals werden auch Wettbewerbe in Beachvolleyball, Bogensport, Handball, Hockey und Roller Skating angeboten. Special Olympics Bayern (SOBY) ist die zuständige Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung in Bayern und Teil von Special Olympics Deutschland (SOD). Ziel von Special Olympics ist es, durch Sportring Menschen mit geistiger Behinderung mehr Anerkennung und Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, und der Eintritt zu den Sport- und Veranstaltungsstätten der Landesspiele ist kostenfrei für interessierte Besucher, wie Marktspiegel berichtete.

Sportler auf dem Weg zu den World Games

Im Rahmen der bevorstehenden „Special Olympic World Games“, die vom 17. bis 25. Juni zum ersten Mal in Deutschland stattfinden, bereiten sich Corinna Frank, Mika Burk und Martin Baum auf ihre Wettkämpfe vor. Corinna Frank wird sowohl im Einzelzeitfahren (2 km) als auch im 5-km-Straßenrennen antreten. Für sie sind dies bereits die zweiten World Games, nachdem sie 2019 in Abu Dhabi teilgenommen hat. Martin Baum und Corinna Frank starten beim Radrennen vom Brandenburger Tor zur Siegessäule, während Mika Burk in den Disziplinen Kugelstoßen, 100-Meter-Lauf und 4-x-100-Meter-Staffel antritt.

Mika Burk hat sich als schneller Sprinter etabliert und absolviert die 100 Meter in unter 18 Sekunden. Die Sportler benötigen Unterstützung und Förderung, insbesondere Menschen mit Downsyndrom, und werden von Christine Reinhardt von der Diakonie Stetten betreut. Martin Baum war zuvor im Tischtennis aktiv und hat 1998 an den ersten nationalen Spielen teilgenommen. Neben ihren sportlichen Ambitionen haben die Athletinnen und Athleten auch berufliche Verpflichtungen: Mika Burk arbeitet in einer Behindertenwerkstatt, Martin Baum als Handwerksgehilfe und Corinna Frank als Schulhelferin, wie Murrhardter Zeitung berichtete.