DeutschlandSchweiz

Behelfsbrücke für Bad Schandau: Ein Lichtblick für die Wirtschaft!

Bad Schandau wird in naher Zukunft mit einer Behelfsbrücke ausgestattet, die bereits seit mehreren Wochen geplant ist. Der Baustart für diese Übergangsbrücke soll im Herbst 2025 erfolgen, während die Verkehrsfreigabe für das Frühjahr 2026 angestrebt wird. Die Behelfsbrücke wird stromaufwärts der gesperrten Elbbrücke gebaut, die aufgrund ihres schlechten Zustandes mittelfristig abgerissen werden muss. Dies wurde von [Sächsische.de](https://www.saechsische.de/lokales/saechsische-schweiz-osterzgebirge/bad-schandau-bekommt-behelfsbruecke-neue-outdoor-attraktion-fuer-altenberg-zwei-kandidaten-fuer-YOHBQGEFFNA4DMJ45G2FOT5M2Q.html) berichtet.

Die finanziellen Aspekte einer Behelfsbrücke wurden ebenfalls thematisiert. Die Kosten werden auf acht bis 25 Millionen Euro geschätzt, abhängig von der gewählten Ausführung. Zudem wird der dauerhafte Ersatzneubau der Elbquerung in Bad Schandau auf etwa 70 bis 100 Millionen Euro geschätzt. Staatssekretär Thomas Kralinski betonte, dass der Bund für die Kosten zuständig sei, da die Brücke die Bundesstraße 172 über die Elbe führt. Rechnungen für den Neubau oder die Behelfsbrücke werden an den Bund weitergereicht, berichtete [MDR.de](https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/freital-pirna/elbe-bruecke-gesperrt-behelfsbruecke-vermessung-bad-schandau-100.html).

Wirtschaftliche Auswirkungen der Brückensperrung

Die Sperrung der Elbbrücke am 7. November 2024 hat bereits für erhebliche wirtschaftliche Sorgen in der Region gesorgt. Laut einer IHK-Befragung fürchten fast ein Drittel der örtlichen Unternehmen (31 Prozent) um ihre wirtschaftliche Existenz. Die Unternehmen berichten von Umsatzrückgängen, wobei 61 Prozent der Befragten seit der Brückensperrung mit weniger Einnahmen zu kämpfen haben. 9 Prozent der Betriebe beklagen sogar einen Personalverlust. Die Unternehmen erwarten die Öffnung der Behelfsbrücke im Jahr 2025 und fordern eine beschleunigte Planung.

Ein Großteil der Firmen hat bereits ihre Liefer- und Produktionspläne angepasst und setzt Fahrzeuge auf beiden Seiten der Elbe ein. Die Umfrage war nicht repräsentativ; von 4.000 angeschriebenen Firmen antworteten 400.