
Am 5. März kam es zu einem schweren Unfall in Friedrichshain, als eine Autofahrerin mit einem Lkw kollidierte und anschließend in eine Tram-Haltestelle der BVG fuhr. Der Vorfall ereignete sich an der Kreuzung Landsberger Allee/Petersburger Straße, als die Fahrerin in Richtung Mitte unterwegs war. Nach der Kollision kam sie von der Straße ab und durchbrach das Geländer des Bahnsteigs. Die Fahrerin krachte in die Haltestellenanzeige der BVG, die dadurch abknickte und auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Weder die wartenden Fahrgäste noch die Fahrerin selbst wurden verletzt, wie [Berlin Live](https://www.berlin-live.de/berlin/verkehr/bvg-einsatz-friedrichshain-tram-rast-id394752.html) berichtete.
Die Berliner Feuerwehr wurde alarmiert und sicherte die beschädigte Haltestelle ab, während die Landsberger Allee stadteinwärts ab Petersburger Straße gesperrt wurde. Der Straßenbahnverkehr der Linien M5, M6, M8 und 18 war für zwei Stunden unterbrochen. Die Polizei Berlin geht davon aus, dass die Frau möglicherweise von einem Lkw abgedrängt wurde, basierend auf Zeugenaussagen.
Brand in einem Mehrfamilienhaus
Wenige Tage zuvor, in der Nacht zum 7. März, brach ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus nahe der Warschauer Straße in Friedrichshain aus. Die Feuerwehr rückte mit rund 110 Einsatzkräften an, da mehrere Mieter aus dem Gebäude gerettet werden mussten, wobei einige Verletzungen davontrugen. Das Feuer brach in einer Hinterhofwohnung im Erdgeschoss eines fünfgeschossigen Gebäudes aus und führte zur starken Verrauchung des gesamten Hauses. Ein Massenanfall an Verletzten (MANV) wurde ausgelöst. Die Einsatzkräfte konnten keine Drehleiter im Hinterhof aufstellen und mussten eine große Steckleiter verwenden, um die Bewohner zu befreien. Insgesamt wurden 16 Personen aus dem Gebäude gerettet, die meisten über Fluchthauben.
Ein Bewohner sprang aus einem Fenster und verletzte sich am Knöchel, während 26 Personen vom Rettungsdienst versorgt wurden, von denen vier ins Krankenhaus mussten. Ein Anwohner wurde schwer verletzt. Die BVG stellte eine Tram zur Verfügung, um Anwohner und Verletzte zu versorgen. Auch die Brandlast in der betroffenen Wohnung war hoch, bereitet durch die starke Rauchentwicklung, die das größte Problem während des Einsatzes darstellte. Der genaue Standort und die Brandursache werden derzeit ermittelt, und es bleibt unklar, ob das Hinterhaus noch bewohnbar ist, wie [Berliner Kurier](https://www.berliner-kurier.de/berlin/feuer-horror-in-friedrichshain-grosseinsatz-in-der-warschauer-strasse-viele-verletzte-li.2192788) berichtete.