
Sensationsmeldung aus Brandenburg! Eine Welle der Empörung schwappt durch die sozialen Netzwerke, und das Innenministerium steht im Kreuzfeuer der Kritik. Die jüngst veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2024 von Brandenburg hat gleich zweimal für Schlagzeilen gesorgt. Was war das für ein Drama: Erst veröffentlicht, dann zurückgezogen und letztlich erfolgte der große Schachzug mit neuen „frisierten“ Zahlen. Die ursprüngliche Statistik zeigte ein alarmierendes Bild: Ausländer waren in der Kriminalitätsstatistik viermal häufiger tatverdächtig als Deutsche. Doch angesichts knallharter Vorwürfe des Rassismus auf Social Media wurde das Dokument von Innenministerin Katrin Lange flott aus dem Netz gelöscht.
Da war wohl ein „Berechnungsfehler“ des Bundeskriminalamtes am Werk, denn sogar Tatverdächtige ohne Wohnsitz in Brandenburg wurden in die Statistik eingerechnet! Doch der Skandal nahm damit kein Ende. Eine überarbeitete Version wurde plötzlich am 21. März nachgereicht, bei der die Zahlen für tatverdächtige Ausländer auf 2,3-mal die der Deutschen sanken. Aber das war noch nicht das Ende der Geschichte. Wie FREILICH berichtete, ließ dies die Kritik der AfD nicht verstummen. AfD-Brandenburg-Chef René Springer ließ sich nicht mit „Zahlenkosmetik“ abspeisen und kritisierte die Manipulation als „Taschenspielertricks“.
Politische Turbulenzen und Forderungen
AfD-Anführer René Springer hatte für Ministerpräsident Woidke harte Worte übrig. Er kommentierte spitz, dass Woidke anscheinend kein Problem mit kriminellen Ausländern habe, solange diese nur auf der Durchreise Straftaten begehen. Doch auch die bereinigte Statistik enttäusche, denn selbst ohne erfasste ausländerrechtliche Verstöße bleiben Ausländer überdurchschnittlich häufig tatverdächtig. Hingegen verlangt Springer ehrliche Diskussionen über sicherheitsrelevante Themen und sachliche Informationen. In seinen Augen ist es höchste Zeit, dass Innenministerin Lange die ungeschönte Realität anerkennt.
Heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit
Online entfachte sich eine erbitterte Debatte. Kritiker ärgerten sich über die manipulierten Zahlen, die trotz vorgeschalteter Korrekturen den Ausländeranteil von straftatverdächtigen Personen immer noch stark überrepräsentiert darstellten. Anscheinend gehen Raum und Zeit, wenn es um Statistik geht, völlig verloren. FREILICH-Autor Jonas Greindberg ist der Ansicht, dass der rechtliche Status des Tatverdächtigen (Tourist oder gemeldeter Einwohner) gar nicht relevant sei. Ein anderer Nutzer kommentierte sarkastisch, dass die Ausländerkriminalität bei Meldung in einem anderen Bundesland einfach auf Null sinken würde!
Kritik am Umgang mit Zahlen
Diese Vorgänge riefen die AfD erneut auf den Plan: Sie verlangt klare Ansagen gegen „importierte Kriminalität“ und ungeschönte Debatten, auch wenn diese unbequem sind. Die Stellungnahmen in der Öffentlichkeit unterstreichen, dass die Bürger ein Recht auf vollständige und unverfälschte Informationen haben, um sich ein realistisches Bild von der Sicherheitslage in ihrem Land machen zu können. FREILICH’s Bericht beleuchtet, wie politische Interessen die Datenwahrnehmung beeinflussen und damit das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit gefährden können.