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Brandenburgs Lehrer im Aufstand: Unterrichtsdruck nimmt zu!

Brandenburgs Lehrer stehen vor neuen Herausforderungen: Bildungsminister Steffen Freiberg hat Pläne vorgestellt, die von vielen Lehrkräften als unzumutbar angesehen werden. In einem Schreiben an alle Schulleiter und Lehrkräfte kündigte Freiberg an, dass die Unterrichtsverpflichtung der Lehrer um eine Stunde pro Woche erhöht werden soll. Diese Maßnahme soll ab dem 1. Februar 2026 in Kraft treten, während gleichzeitig das Kontingent der „Abminderungsstunden“ für andere schulische Aufgaben verringert wird, wie Tagesspiegel berichtete.

Diese Entwicklungen erfolgen vor dem Hintergrund einer der schwierigen finanziellen Situation im Land. Ab dem 1. Januar 2025 tritt Brandenburg in eine vorläufige Haushaltsführung ein, da kein vom Landtag beschlossener Landeshaushalt für 2025 vorliegt. Dies könnte zufolge mdfe.brandenburg.de zu Einschränkungen bei Ausgaben, finanziellen Verpflichtungen und Nachbesetzungen von Stellen führen.

Finanzielle Herausforderungen und Personalbedarf

Die vorläufige Haushaltsführung bringt enge Grenzen für die Bewirtschaftung der Landesmittel mit sich. Finanzminister Robert Crumbach wird eine Aktualisierung des Bewirtschaftungsschreibens vorlegen, wobei einige Lockerungen im Rahmen dieser Haushaltsführung möglich sein sollen. Das Parlament hat die Verantwortung, über die Verwendung der knappen Haushaltsmittel für 2025 zu entscheiden. Trotz dieser Herausforderungen wird festgestellt, dass die Besetzung von Stellen für Lehrkräfte, Polizisten und andere Fachkräfte notwendig bleibt. Auch Vertretungen für Erziehungszeiten und Krankheitsfälle müssen weiterhin möglich sein.

Die Bereitstellung von Förderungen, wie beispielsweise für die Frauenwoche, soll fortgeführt werden, jedoch sind diese auf maximal 40% der Vorjahresmittel begrenzt. Zudem wird das Verfahren zur Aufstellung des Haushalts für 2025/2026 fortgeführt, und Amtschefgespräche mit allen Ressorts der Landesregierung sind für Anfang Januar terminiert.