
In der Nacht auf Sonntag, den 2. März 2025, kam es in Dörzbach, Hohenlohekreis, zu einem schwerwiegenden Brand in einem Einfamilienhaus. Laut SWR Aktuell wurden zwei Menschen verletzt, darunter ein Ehepaar, welches in dem betroffenen Gebäude lebte. Die Feuerwehr erhielt um circa 2 Uhr nachts Meldungen über starke Rauchentwicklung und Flammen aus dem Dachstuhl.
Die 51-jährige Frau erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Ihr Ehemann hingegen erlitt schwere Verbrennungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, und der entstandene Schaden wird auf rund eine halbe Million Euro geschätzt. Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte vor Ort, um die Situation zu bewältigen.
Zweite Brandmeldung aus Rot am See
Am selben Morgen, gegen 8:30 Uhr, brach zudem ein weiterer Brand in einem Wohnhaus in Rot am See, Kreis Schwäbisch Hall, aus. Auch hier konnten sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt, wie SWR Aktuell berichtete. Das Feuer, das in einem Zimmer entstand, breitete sich rasch aus. 70 Einsatzkräfte waren bis 11 Uhr noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Brandursache in Rot am See ist ebenfalls unklar, während zur Höhe des entstandenen Schadens noch keine Angaben vorliegen.
Brand in Porta Westfalica
Ein weiterer schwerer Wohnhausbrand ereignete sich in Porta Westfalica. Die Feuerwehr wurde um kurz vor 20 Uhr alarmiert, als stark sichtbarer schwarzer Rauch aus dem Dachstuhl drang. In diesem Fall war das betroffene Gebäude derzeit in Renovierung. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits Maßnahmen ergriffen und zwei Fenster durchschlagen, wodurch Gefahr bestand, dass es auf den Dachstuhl übergreifen könnte. Die Feuerwehr ging mit drei Trupps unter schwerem Atemschutz sowohl zur Menschenrettung als auch zur Brandbekämpfung vor, konnte jedoch keine Personen im Gebäude finden, sodass es keine Verletzten gab, wie Westfalen-Blatt berichtete.
Das Loch im Erdgeschoss, wo der Brand ausbrach, führte dazu, dass Teile der Dachrinne schmolzen und Dachbalken angebrannt wurden. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und konnte ein Übergreifen auf den Dachstuhl verhindern. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind auch hier noch nicht bekannt.