
Borussia Mönchengladbach hat die Chance, erstmals seit 2020 wieder in einem europäischen Wettbewerb zu spielen. Doch ein möglicher Einzug könnte erhebliche Auswirkungen auf die Anstoßzeiten in der Bundesliga haben. Laut einem Bericht von fussball.news müsste Gladbach voraussichtlich häufig auf die beliebteste Anstoßzeit am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr verzichten.
Eintracht Frankfurt wird in dem Zusammenhang als Beispiel für mögliche Terminprobleme angeführt. In der aktuellen Saison hatte die Eintracht bisher nur ein einziges Bundesligaspiel am Samstagnachmittag absolviert. Diese Probleme sind für Gladbach nicht neu: In der Saison 2022/23 war die Mannschaft mit nur neun Samstagspartien um 15.30 Uhr das Schlusslicht, obwohl sie keine internationalen Spiele hatte. In der darauffolgenden Saison 2023/24 spielte Gladbach 20 Mal um 15.30 Uhr und erreichte den sechsten Platz im Samstagsranking, kam jedoch nur auf sieben Siege und einen 14. Tabellenplatz. In der laufenden Saison hat Gladbach bislang 13 Spiele zu diesem Zeitpunkt ausgetragen und zehn davon gewonnen. Dies lässt darauf schließen, dass ein europäischer Wettbewerb die Anstoßzeiten weiter beeinflussen könnte, da international vertretene Teams möglicherweise häufiger außerhalb der Konferenz platziert werden.
Eintracht Frankfurt setzt sich durch
In einem anderen Bundesligaspiel setzte sich Eintracht Frankfurt mit 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach durch, wie eintracht.de berichtete. Dieser Sieg war der dritte in Folge für die Eintracht und markierte den besten Saisonstart seit acht Jahren. Nach vier Spieltagen hat die Eintracht in diesem Jahrtausend nur einmal mehr Punkte gesammelt.
Cheftrainer Dino Toppmöller äußerte sich positiv über den Start ins Spiel und bestätigte, dass die erste Halbzeit gut verlaufen sei. Frankfurt setzte Gladbach unter Druck und fand im Spiel die besseren Lösungen. Hugo Larsson, der sein zweites Saisontor erzielte, war nach einer Vorlage von Ansgar Knauff maßgeblich am Erfolg beteiligt.