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Islamisten drohen mit Anschlägen: Karnevalsfeiern abgesagt!

Aktuelle Drohungen von Islamisten haben zu einem erhöhten Sicherheitsaufgebot während der bevorstehenden Karnevalssaison in Deutschland geführt. Der Islamische Staat (IS) hat in einem Internetaufruf zu Angriffen während der Karnevalszeit aufgerufen, was bereits erste Konsequenzen nach sich gezogen hat. Insbesondere ein Barbetreiber aus Nürnberg sieht sich aufgrund dieser Drohungen gezwungen, seine Veranstaltungen abzusagen.

In Nürnberg wird der Kinderfasching am Rosenmontag aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht stattfinden. Viele Einrichtungen haben aus diesem Grund ihre geplanten Veranstaltungen abgesagt. Stattdessen werden Faschingspakete mit Krapfen und Punsch an die angemeldeten Einrichtungen versandt. Die Polizei hat jedoch erklärt, dass keine konkrete Anschlagsgefahr besteht, betont jedoch die Sicherheitslage, die im Vergleich zu den Vorjahren angespannt ist.

Konkrete Anschlagsziele und Sicherheitsmaßnahmen

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, wurden in einem IS-Plakat vier spezifische Anschlagsziele genannt: zwei in Köln, eines in Nürnberg und eines in Rotterdam. Martin Lotz, der Einsatzleiter der Kölner Polizei, erklärte, dass die Aufrufe des IS darauf abzielten, die Bevölkerung zu verunsichern. Aus diesem Grund wird das Einsatzkonzept der Polizei angepasst, und ein strenges Sicherheitskonzept wird während der Karnevalstage umgesetzt.

Zusätzlich wurden in Köln bis zu 1500 zusätzliche Beamte für die Karnevalstage eingeplant. Die Polizei wird ihre Kräfte sensibilisieren und fortlaufend über die Sicherheitslage informieren, um auf die gewachsene Mobilisierung und Radikalisierung unter Islamisten zu reagieren, wie n-tv berichtete.