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Lindau Islanders scheitern knapp: Drama im Play-off-Achtelfinale!

Die Lindau Islanders haben sich im Play-off-Achtelfinale der Eishockey-Oberliga teuer verkauft, mussten sich jedoch am Sonntagabend den Hannover Scorpions mit 2:3 geschlagen geben. Das Spiel fand in der BPM-Arena statt und wurde von 1250 Zuschauern verfolgt. Mit diesem Sieg sicherten sich die Scorpions den Einzug in die nächste Runde.

Hannovers Cheftrainer Kevin Gaudet lobte die kämpferische Leistung der Lindauer Mannschaft, die bereits am Freitag in einem zuvor stattgefundenen Spiel mit 2:4 in Hannover verloren hatte. Im ersten Spiel der Serie gingen die Lindauer durch Marcus Marsall in der 17. Minute in Führung (1:0). Hannover glich in der 24. Minute durch Aaron Reinig im Powerplay aus (1:1) und brachte kurz darauf Pascal Aquin in der 36. Minute die Führung (2:1).

Entwicklung im Sonntagsspiel

Im Sonntagsspiel zeigten die Scorpions von Beginn an eine dominante Leistung, während die Islanders stark verteidigten. Das erste Drittel endete torlos; Hannover führte mit 12:7 Torschüssen. Im zweiten Drittel erzielte Dylan Wruck in der 36. Minute das 1:0 für die Scorpions. Marcus Marsall glich 50 Sekunden vor der Pause zum 1:1 aus.

Im letzten Drittel brachte Luka Nyman die Islanders in der 43. Minute mit 2:1 in Führung. Doch Patrick Klöpper glich in der 57. Minute für Hannover aus (2:2). Der entscheidende Treffer fiel 27 Sekunden vor dem Ende durch Pascal Aquin, der das Spiel zugunsten der Scorpions entschied und damit den Endstand von 3:2 herstellte. Die Strafenverteilung betrug 10 Minuten für Lindau und 12 Minuten für Hannover.

Die Zuschauerzahl im vorherigen Spiel betrug mit 1740 deutlich höher als im aktuellen Duell. In einem weiteren Kontext berichtete eishockey.info, dass die Hannover Indians das fünfte Spiel gegen Memmingen mit einem deutlichen Kantersieg erzwingen konnten, während weitere Teams wie die Tölzer Löwen und Bietigheim Steelers ebenfalls das Playoff-Viertelfinale erreicht haben.