
Die Hochschule Neubrandenburg richtet am 26. und 27. Juni eine bundesweit einmalige Fachtagung mit dem Titel „Umweltgeschichte für das 21. Jahrhundert“ aus. Diese Veranstaltung widmet sich der Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur in der Vergangenheit, einem wichtigen Thema im Kontext von Naturschutz und Umweltgeschichte, wie [nordkurier.de](https://www.nordkurier.de/regional/neubrandenburg/bundesweit-einzigartige-fachtagung-in-neubrandenburg-3434459) berichtet.
Ein zentraler Fokus der Tagung liegt auf der Analyse historischer Klimaveränderungen und der Industrialisierung sowie deren Folgen. Des Weiteren werden Veränderungen von Wäldern, Flussläufen und Agrarflächen behandelt, um eine verbesserte Planung von Naturschutzmaßnahmen zu ermöglichen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich bis zum 12. Juni unter www.hs-nb.de/umweltgeschichte anzumelden. Die Fachtagung findet im Hörsaal 4, Haus 2, der Hochschule Neubrandenburg statt.
Über das Thema Umweltgeschichte
Die Umweltgeschichte ist ein interdisziplinäres Feld, das sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt in historischen Kontexten auseinandersetzt. Laut einem Artikel auf [hpb.univie.ac.at](https://hpb.univie.ac.at/themendossiers-zur-historisch-politischen-bildung/umweltgeschichte/fachwissenschaftlicher-teil/umweltgeschichte-geschichte-und-umwelt/) untersucht sie nicht nur vergangene Umweltsituationen, sondern auch die Entwicklung von Umweltbewusstsein und Naturschutz als Teil gesellschaftlicher Bewegungen. Diese Fachtagung bietet eine Plattform für den Austausch von Ideen und Konzepten, die in wissenschaftlichen und praktischen Bereichen Anwendung finden können.