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Am 26. Februar 2025 stehen mobile Geschwindigkeitsmesser auf der Autobahn A6, die von der französisch-deutschen Grenze bis zur deutsch-tschechischen Grenze verläuft und eine Gesamtlänge von 484 Kilometern hat. Laut news.de sind aktuell vier Streckenabschnitte auf der A6 mit mobilen Radarfallen ausgestattet. Die Standorte der Blitzer können sich jedoch im Laufe des Tages ändern und sind ohne Gewähr. Die letzte Aktualisierung der Blitzerstandorte wurde am 26. Februar 2025 um 10:13 Uhr vorgenommen.
Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen können hohe Bußgelder verhängt werden, was die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung (StVO) unterstreicht, die die Sanktionen für solche Verstöße regelt. Mobile Radargeräte sind schnell aufzustellen und können an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden; sie nutzen elektromagnetische Wellen oder Lichtsignale zur Geschwindigkeitsmessung. Die Radarkontrolle spielt eine zentrale Rolle in der Verkehrsüberwachung, wie bussgeldkatalog.org berichtet. Rund 4.400 fest installierte Radarmessgeräte sind derzeit in Deutschland im Einsatz, ergänzt durch mobile Geräte, die häufig weniger sichtbar sind.
Technologie und Funktionsweise der Radarfallen
Die Funktionsweise von Radarfallen basiert auf dem Doppler-Effekt: Radarwellen werden ausgesendet und vom Fahrzeug reflektiert, wodurch die Geschwindigkeit ermittelt wird. Bei Überschreitungen wird ein Foto des Fahrzeugs gemacht, und der Halter erhält einen Anhörungsbogen sowie einen Bußgeldbescheid. Mobile Radarmessgeräte haben auch die Fähigkeit, Videoaufzeichnungen zu erstellen, was zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beiträgt.
In Deutschland gilt die Fahrerhaftung, was dazu führt, dass vermehrt Frontradargeräte eingesetzt werden. Toleranzwerte für Geschwindigkeitsmessungen betragen 3 km/h Abzug bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h und 3 % Abzug bei Übersteigungen von 100 km/h. Darüber hinaus wird in Deutschland die neue Technik „Section Control“ getestet, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über längere Strecken misst, während die Anschaffungskosten für Radarfallen im sechsstelligen Bereich liegen. Die Einnahmen aus diesen Kontrollen fließen in die Infrastruktur und Verkehrsüberwachung, mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit und -erziehung zu erhöhen.