
Im DFB-Pokal hat Arminia Bielefeld am Mittwoch Bayer Leverkusen mit 2:1 besiegt und damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale erreicht. Die Begegnung fand vor 26.601 Zuschauern statt und war von intensiven Wettkampf geprägt. Die Tore für Bielefeld erzielten Marius Wörl in der 20. Minute und Maximilian Großer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, während Jonathan Tah das einzige Tor für Leverkusen in der 17. Minute erzielte.
Die Partie begann mit einem schnellen Rückstand für Bielefeld, doch Wörl glich bald darauf nach einem Fehler von Hincapie aus. Trotz des frühen Schocks schaffte es die Mannschaft, nach dem Ausgleich das Spiel zu übernehmen. Großer traf kurz vor der Halbzeit nach einem Freistoß von Louis Oppie zum 2:1. Nach der Pause hatte Leverkusen Schwierigkeiten, zum Spiel zu finden; vor allem die offensiven Impulse von Florian Wirtz fehlten. In der Schlussphase kam Leverkusen zwar zu einigen guten Chancen, konnte jedoch nicht ausgleichen. Bielefelds Torwart Jonas Kersken und der Pfosten bewahrten Bielefeld vor dem Ausgleich.
Starker Auftritt von Bielefeld
Bielefeld galt als das am niedrigsten eingestufte Team im Wettbewerb, während Leverkusen das am höchsten eingestufte Team war. Zuvor hatten die Bielefelder Union Berlin, Freiburg und Werder Bremen besiegt, während Leverkusen Bayern München und 1. FC Köln aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Leverkusen droht eine titellose Saison, nachdem das Team im Vorjahr das Double gewonnen hat und derzeit sechs Punkte hinter dem Tabellenführer Bayern München in der Bundesliga liegt.
Die Spielerbewertungen fielen unterschiedlich aus. Für Bielefeld konnten Jonas Kersken, Maximilian Großer und Marius Wörl jeweils mit einem Rating von 7 überzeugen, während Leverkusens Piero Hincapié lediglich mit einer 3 bewertet wurde. Am Ende wurde Arminia Bielefeld als „Man of the Match“ ausgezeichnet und wird im Mai nach Berlin fahren, um im Finale zu spielen, wie NOZ berichtete. Weitere Informationen zur Partie und zu den Spielerbewertungen finden sich bei Yahoo Sports.