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Wasserrückhalt im Grenzgebiet: Gemeinsam gegen Trockenheit im Ahaus!

Am 24. März 2025 fand die Auftaktveranstaltung des DIWA-Teilprojektes „Wasserrückhalt im Grenzgebiet“ im Landgasthof Haarmühle in Ahaus-Alstätte statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken. Rund 40 Teilnehmer, darunter Landwirtinnen und Landwirte sowie Vertreter der Waterschap Rijn en IJssel und Wasser- und Bodenverbände, kamen zusammen, um die Ziele des Projektes zu diskutieren.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Maßnahmen zur Rückhaltung von Wasser in der Landschaft umzusetzen und einen gemeinsamen Lernprozess zu fördern. Im Fokus stehen insbesondere die Vorbereitung auf längere Trocken- und Hitzeperioden. Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Erprobung von steuerbaren Drainageschächten sowie die Nutzung von kleinen Stauen in Entwässerungsgräben, um die Effizienz der Wasserbewirtschaftung zu erhöhen.

Projektinformationen und Teilnahmebedingungen

Das DIWA-Projekt, das im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt wird, wird von zehn Partnern aus Deutschland und den Niederlanden unterstützt. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von 2024 bis 2027 und wird finanziell von der Europäischen Union, dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie den Ministerien und Provinzen Nordrhein-Westfalen, Gelderland und Overijssel gefördert.

Das Teilprojekt „Wasserrückhalt im Grenzgebiet Achterhoek“ konzentriert sich auf praxisnahe Ansätze zur Bekämpfung von Trockenperioden, indem gezielt Wasser in der Landschaft zurückgehalten wird. Flächenbewirtschafter innerhalb der genannten Verbandsgebiete können sich ab dem 19. März 2025 für die Teilnahme am Projekt registrieren. Gemeinsam mit Landwirten werden die Maßnahmen entwickelt und regelmäßig überprüft. Weitere Informationen zu diesem Projekt sind auf der Internetseite des Kreises Borken verfügbar: www.kreis-borken.de/wasserrueckhalt.