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Einkommensranking: Wo im Kreis Gütersloh mehr Geld verdient wird!

Im Kreis Gütersloh lag das durchschnittliche Jahreseinkommen im Jahr 2020 bei 23.295 Euro vor Steuern, was einem Anstieg von 20 Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Daten stammen vom Statistischen Landesamt und bieten einen Überblick über die Einkommenssituation in der Region.

Die Stadt Verl führt die Rangliste im Kreis Gütersloh mit einem Jahreseinkommen von 25.444 Euro an, obwohl dies einen Rückgang von 26.142 Euro im Vorjahr darstellt. Rheda-Wiedenbrück folgt mit einem Einkommen von 24.624 Euro, was ebenfalls einen leichten Rückgang bedeutet. Die dritthöchsten Einkommen verzeichnet Werther mit 24.401 Euro, einem Anstieg von etwa 550 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Regionale Unterschiede im Einkommen

Die niedrigsten Einkommen im Kreis Gütersloh finden sich in Harsewinkel, das nun Versmold als Schlusslicht abgelöst hat. Harsewinkel weist das niedrigste Einkommen auf, während Gütersloh selbst ein durchschnittliches Einkommen von 22.919 Euro verzeichnet. Weitere Städte mit niedrigen Einkommen sind Borgholzhausen (22.118 Euro) und Halle (21.951 Euro).

Bemerkenswert ist, dass Versmold sich mit einem Einkommen von 22.361 Euro verbessert hat und jetzt auf dem zehnten Platz rangiert. Zum Vergleich: Die Stadt mit dem höchsten Einkommen in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist Meerbusch, wo das Einkommen 38.313 Euro beträgt, während Kranenburg im Kreis Kleve das niedrigste Einkommen in NRW aufweist.

Insgesamt gibt es in NRW 8,9 Millionen einkommenssteuerpflichtige Personen mit Gesamteinkünften von 391,5 Milliarden Euro. Diese Zahlen basieren auf der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik des Jahres 2020, die nach Abschluss der Veranlagungsarbeiten veröffentlicht wurde, wie nw.de berichtete.

Zusätzlich zu diesen Einkommenszahlen wurde in einer Analyse zur Berechnung des verfügbaren Einkommens je Einwohner nach Regionen festgestellt, dass das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte durch die Einwohnerzahl der Region dividiert wird. Diese Daten, die in Einkommenshöhe des Berichtsjahres dargestellt werden, sind nicht inflationsbereinigt. Die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) werden etwa alle fünf Jahre überarbeitet, wobei neue Datenquellen und Berechnungsmethoden berücksichtigt werden. Die letzte Generalrevision fand 2019 statt, und die Ergebnisse wurden bis 1991 neu berechnet, um Brüche in den Zeitreihen zu vermeiden, wie sozialberichte.nrw.de ausführte.