
Die Gewerkschaft ver.di hat zu ganztägigen Warnstreiks am 10. und 11. März 2025 aufgerufen, was zu erheblichen Einschränkungen in der Stadtverwaltung von Herne führen kann. Aufgrund des Streikaufrufs sind Schließungen von städtischen Dienststellen zu erwarten. Bürger werden eindringlich gebeten, ihre geplanten Behördenbesuche auf andere Tage zu verlegen, da auch bereits vereinbarte Termine betroffen sein könnten, wie [halloherne.de](https://www.halloherne.de/artikel/stadt-herne-macht-auf-einschraenkungen-aufmerksam-72988) berichtet.
Der Streik betrifft insbesondere die Abteilung Facility Management, was negative Auswirkungen auf die Reinigung städtischer Gebäude zur Folge haben kann. Dies könnte auch dazu führen, dass Schulen und Kitas geschlossen werden müssen, insbesondere wenn die Reinigung nicht sichergestellt werden kann. Zu den betroffenen Schulen zählen diverse Grund-, Haupt-, Realschulen, Gymnasien und Förderschulen. Eine Übersicht der betroffenen Schulen umfasst auch Kitas, die durch Fremdfirmen gereinigt werden. Bürger müssen damit rechnen, dass viele Kitas an diesen Tagen geschlossen bleiben.
Details zu den Streikmaßnahmen
Zusätzlich zu den Ereignissen im März 2025 plant die Gewerkschaft ver.di am 16. März einen weiteren ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Dienst, was ebenfalls zu Einschränkungen bei der Herner Stadtverwaltung führen wird. Auch hier sind Schließungen städtischer Dienststellen, wie dem Kulturzentrum, möglich. Alle 20 Kindertageseinrichtungen und fünf „Kleine Kitas“ der Stadt sind betroffen. Eltern sollten sich auf Schließungen einstellen und beachten, dass an diesem Tag keine Notbetreuung angeboten wird, wie [mein-herne.com](https://mein-herne.com/2023/03/14/erneute-einschraenkungen-durch-verdi-warnstreik-in-herne/) berichtet.
Für die Abteilungen Einwohnerwesen, Bürgerberatung sowie Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen bleibt der Betrieb zwar weitgehend aufrecht, jedoch müssen Bürger mit längeren Wartezeiten rechnen. Das Straßenverkehrsamt wird ebenfalls an beiden Tagen geschlossen sein. Für dringende Anliegen können Bürger online Formulare für Meldebescheinigungen und andere Dienstleistungen nutzen.