
Im Rahmen der Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2029 gibt es erste aufregende Nachrichten aus Kleve. Bürgermeister Wolfgang Gebing hat beschlossen, seinen Privatgarten für die Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. Dies kündigte Ute Marks, die Leiterin des Organisationskomitees, an und bezeichnete den Bürgermeister als „ersten Gärtner“ des Gemeinwesens. Gebings Garten, welcher in der Regel als Rückzugsort zur Erholung dient, zeichnet sich durch einen farbenfrohen Blumengarten mit asiatisch inspirierten Akzenten aus.
Für die Sommermonate 2029 werden zehntausende Besucher erwartet, die den Garten des Bürgermeisters besichtigen können. Ob Wolfgang Gebing bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin im Amt sein wird, bleibt ungewiss. Der Bürgermeister hat den Schritt, seinen Garten zur Verfügung zu stellen, aus eigenem Antrieb vollzogen. Während er in den kommenden vier Jahren nicht für die Gartenarbeit zuständig ist, wird er sich nur um die Rosensträucher im Vorgarten kümmern müssen. Diese spezielle Rose, eine englische Sorte der „Charles Rennie Mackintosh“, wurde ihm einst von König Charles geschenkt, als sich die beiden in Cornwall trafen.
Landesgartenschau 2029 in Kleve
Die Entscheidung, dass die Landesgartenschau 2029 in Kleve stattfinden wird, wurde am Freitagvormittag von Ministerin Silke Gorißen (Nordrhein-Westfalen) im Ratssaal des Klever Rathauses bekannt gegeben. Die Ministerin folgte der Empfehlung einer unabhängigen Bewertungskommission, die zuvor in Kleve war und vom Konzept „Stadt – Land – Wasser“ überzeugt war. Bürgermeister Wolfgang Gebing unterstrich die nachhaltige Prägung der Stadt durch die Landesgartenschau.
Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Innenstadt, den Spoykanal sowie den Kermisdahl aufzuwerten und attraktive Gartenanlagen in den Galleien zu schaffen. Zudem soll die einzigartige Topografie von Kleve hervorgehoben werden. Ein weiteres Thema ist die Zukunft der Landwirtschaft. Die Hochschule Rhein-Waal wird als bedeutender Partner im Bewerbungsprozess hervorgehoben.
Diese Entwicklungen zeigen, dass Kleve auf dem Weg ist, sich als attraktiver Standort für die Landesgartenschau zu präsentieren und sich auf die anstehende Veranstaltung vorzubereiten.