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Hochwasser-Alarme in Sachsen: Elbe-Pegel am 2. April 2025 kritisch!

Am 2. April 2025 ist die Situation an der Elbe von besonderem Interesse, da aktuelle Hochwasser-Warnungen für Sachsen in Kraft sind. Die Elbe, einer der größten Flüsse Europas, fließt durch Tschechien, Ostdeutschland und mündet bei Brunsbüttel in die Nordsee. Zu den wichtigen Orten entlang des Flusses gehören Dresden, Dessau, Magdeburg und Wittenberge.

In Dresden sind die Pegelstände entscheidend für Hochwasserwarnungen. Aktuelle Werte zeigen, dass alarmierende Wasserstände erreicht worden sind, die auf das Risiko von Überflutungen hinweisen. Das „Mittlere Niedrigwasser“ (MNW) für die Elbe bei Dresden liegt bei 67 cm, während das „Mittlere Hochwasser“ (MHW) bei 458 cm verzeichnet wird. Kritische Pegelstände in der Stadt sind ebenfalls bekannt: Ab 5,5 m wird das Terrassenufer überflutet, während das Flutschutztor an der Weißeritzstraße ab 6,10 m und das Flutschutztor am Ostraufer ab 7 m aktiviert wird, wie [dnn.de berichtete](https://www.dnn.de/lokales/dresden-hochwasser-oder-niedrigwasser-der-elbe-pegel-am-02-04-2025-F6AOQFL7BVE2RNQJ3Q3BESZR4E.html).

Hochwasserwarnstufen und aktuelle Messungen

Die Hochwasserwarnstufen in Sachsen sind klar definiert. Alarmstufe 1 weist auf ein kleines Hochwasser hin, während Alarmstufe 2 ein mittleres Hochwasser signalisiert, das Grünland überflutet. Alarmstufe 3 betrifft großes Hochwasser, das Grundstücke überfluten kann, und Alarmstufe 4 steht für sehr großes Hochwasser, welches größere Flächen betrifft. Historisch gesehen lag der höchste Wasserstand der Elbe bei 940 cm am 17. August 2002, während der niedrigste Wert bei 21 cm festgestellt wurde.

Laut den letzten Informationen, wie sie auf [umwelt.sachsen.de](https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/hwims/portal/web/wasserstand-flussgebiet-101) veröffentlicht wurden, hat der Wasserstand an den Pegeln aktuell die Richtwerte der Alarmstufen überschritten. Die Angaben wurden am 2. April 2025 um 14:45 Uhr MESZ aktualisiert und zeigen, dass kein Hochwasser vorliegt, jedoch eine Tendenz zum Niedrigwasser festzustellen ist. Die Überregionalen Hochwasserwarnungen basieren auf beobachteten Wasserständen und hydrologischen Vorhersagen.