Leipzig

Leipziger Buchmesse 2025: Preise, Emotionen und junge Literatur im Fokus!

Am Mittwochabend fand die feierliche Eröffnung der Leipziger Buchmesse im Gewandhaus statt, einem renommierten Konzertsaal in der Leipziger Innenstadt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung an den belarussischen Autor Alhierd Bacharevič für seinen Roman „Europas Hunde“. Die Jury beschrieb das Werk als „wilde Mischung aus Politthriller, Epos, Abenteuergeschichte, Satire und Märchen“. Besonders bemerkenswert ist, dass das Buch in Belarus von den Behörden verboten wurde. Bacharevič lebt derzeit im Exil in Berlin.

Im Rahmen der Eröffnung wurden insgesamt neun Reden gehalten, gefolgt von einem Häppchenempfang. Schriftsteller Tore Renberg äußerte sich positiv über das Publikum, das sich über zahlreiche junge Menschen zusammensetzte. Zu den weiteren Vortragenden gehörte Linn Strømsborg, die ihr Buch „Verdammt wütend“ vorstellte. Ihr Werk handelt von einer Frau, die während eines Sommerurlaubs einen Wutanfall bekommt und ihr Leben als Mutter, Partnerin und Frau in Frage stellt.

Emotionale Momente am Festakt

Die Veranstaltung war geprägt von emotionalen Momenten, die das Publikum berührten. Unter anderem sorgte ein Triangelspieler dafür, dass viele Gäste zu Tränen gerührt wurden, was die tiefgreifende Wirkung der Eröffnungsfeier unterstrich. Insgesamt wurden vor der Preisverleihung zudem fünf Begrüßungs- und Grußworte an die Anwesenden gerichtet, was die festliche Atmosphäre weiter verstärkte.