SachsenSachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt investiert Millionen: Neue Chancen für Schulen und Kliniken!

In Sachsen-Anhalt wurden bereits 856,1 Millionen Euro, was nahezu 43 Prozent des Corona-Sondervermögens ausmacht, ausgezahlt. Dieses Sondervermögen hat ein Gesamtvolumen von 1,97 Milliarden Euro. Die ausgezahlten Gelder sind insbesondere für die Umsetzung neuer Technologien in Schulen und Hochschulen vorgesehen.

Zusätzlich sind Investitionen in die Digitalisierung sowie in Krankenhäuser geplant. Für die Jahre 2025 und 2026 sind Budgets in Höhe von 552 Millionen Euro beziehungsweise 490 Millionen Euro angesetzt. Zu den bereits abgeschlossenen Maßnahmen zählen die Ausstattung der Polizei mit mobiler Informationstechnologie sowie die Beschaffung eines Impfmobils. Ferner haben Sportvereine und landeskulturelle Einrichtungen finanzielle Zuschüsse zur Unterstützung nach der Pandemie erhalten. Es ist auch vorgesehen, Maßnahmen zur Bewältigung von Lernrückständen bei Schülern fortzusetzen. Jedoch ist zu beachten, dass bei Projekten wie dem Neubau des Landesamts für Verbraucherschutz und der Digitalisierung in der Landesverwaltung ein Großteil der Mittel noch nicht abgeflossen ist, wie [tag24.de](https://www.tag24.de/nachrichten/regionales/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-hat-haelfte-des-corona-sondervermoegens-ausgezahlt-bekommen-wohin-geht-das-geld-3374686) berichtete.

Finanzierung der Universitätskliniken

Die Universitätskliniken in Halle und Magdeburg haben ferner gemeinsame Betrauungsvereinbarungen mit dem Land Sachsen-Anhalt unterzeichnet. Diese Vereinbarungen, die durch den Finanzminister Michael Richter und den Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann unterzeichnet wurden, beinhalten eine Gesamtsumme von 434 Millionen Euro. Die finanzielle Unterstützung soll es beiden Kliniken ermöglichen, vergleichbare Finanzguthaben zu nutzen.

Die Universitätskliniken haben sich verpflichtet, die Mittel zur Stärkung ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Pandemien und gesundheitspolitische Herausforderungen einzusetzen. Der Finanzminister betonte die Notwendigkeit, die Kliniken nach der Pandemie zu stärken, während der Wissenschaftsminister die essentielle Rolle dieser Einrichtungen im Gesundheitssystem hervorhob. Im Nachtragshaushalt 2021 sind zudem 114 Millionen Euro für pandemiebedingte Kosten vorgesehen, die nach der Unterzeichnung ausgezahlt werden. Aus dem Sondervermögen Corona sind insgesamt 320 Millionen Euro für Vorhaltekosten und Investitionen zur Stärkung der Pandemieresilienz vorgesehen. In der Gesamtsumme sind 975 Millionen Euro für das Gesundheitswesen im Land eingeplant. Die Universitätsklinik Magdeburg wird 247 Millionen Euro und die Universitätsklinik Halle 187 Millionen Euro erhalten. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem ein Ausbildungszentrum für Pandemie- und Katastrophenbewältigung in Halle sowie Digitalisierungsmaßnahmen in Magdeburg, wie [mf.sachsen-anhalt.de](https://mf.sachsen-anhalt.de/ministerium-der-finanzen/news-detail/universitaetsklinika-erhalten-vom-land-434-millionen-euro) berichtete.