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Sauerlach im Ausnahmezustand: Chaos nach spektakulärem Pkw-Unfall!

In der Nacht zum Sonntag, 19. Januar 2025, ereignete sich in Sauerlach, im Landkreis Mühldorf am Inn, ein spektakulärer Unfall, bei dem ein Pkw sich überschlug. Der Vorfall wurde gegen 2:45 Uhr auf der Hofoldinger Straße registriert.

Nach ersten Angaben fuhr ein 18-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug in Richtung Ortsmitte, als er im Kreisverkehr beim Tankhof Sauerlach die Kontrolle verlor. Das Auto überschlug sich und blieb stark beschädigt auf dem Tankstellengelände liegen. Dabei riss der Motorblock aus dem Fahrzeug und beschädigte nicht nur das Auto des Fahrers, sondern auch ein weiteres geparktes Fahrzeug sowie mehrere Verkehrsschilder. Zeugen des Unfalls alarmierten umgehend den Notruf, woraufhin Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zur Unfallstelle eilten.

Intensive Suchmaßnahmen nach Mitinsassen

Der Fahrer behauptete zunächst, nicht selbst am Steuer gesessen zu haben und dass einer seiner beiden Mitinsassen das Fahrzeug gelenkt hätte. Dies führte zu intensiven Suchmaßnahmen, die von der Freiwilligen Feuerwehr Sauerlach und einem Polizeidiensthund unterstützt wurden. Eine gründliche Untersuchung durch die Polizei ergab jedoch, dass der Fahrer alleine unterwegs war. Er wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, während die Polizei eine Blutentnahme anordnete, da Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum vorlagen. Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt, und das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der 18-Jährige wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Ein weiterer Vorfall mit einem betrunkene Autofahrer ereignete sich am gleichen Tag in Sauerlach. Ein 35-Jähriger aus dem Landkreis München fiel gegen 0:30 Uhr Zivilpolizisten auf, da er in einem Kreisverkehr mehrfach die gleiche Ausfahrt nahm. Als die Polizeibeamten ihn anhalten wollten, beschleunigte er und floh in Richtung Hofolding, wendete abrupt und bog auf die A 8 in Richtung München ab. Dort schaltete er die Scheinwerfer aus und beschleunigte weiter. Am Parkplatz Brunnthal-Nord stoppte er abrupt, raste jedoch gegen einen geparkten Lkw-Anhänger.

Polizeiaktionen und strafrechtliche Konsequenzen

Der 35-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und infolge leichter Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er sowohl Alkohol als auch Drogen konsumiert hatte. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine geringe Menge an Betäubungsmitteln. Der Führerschein des Mannes sowie sein stark beschädigtes Auto wurden sichergestellt. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Der 35-Jährige sieht sich nun mehreren strafrechtlichen Konsequenzen gegenüber, darunter Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Sachschaden durch seinen Unfall wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Die Autobahnpolizeistation Holzkirchen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.