
Am 13. März 2025 ereignete sich gegen 06:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall zwischen Burg und Buchholz im Kreis Dithmarschen. Ein 22-jähriger Fahrer aus Buchholz war mit seinem Twingo unterwegs, als ein Reh plötzlich auf die Straße sprang. Der Fahrer versuchte auszuweichen, verlor jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Renault Captur, der von einem 56-jährigen Mann aus Burg gesteuert wurde.
Bei dem Unfall wurden sowohl der Fahrer des Twingos als auch der Fahrer des Renault Captur verletzt und mussten in das Westküstenklinikum nach Heide gebracht werden. Der Unfall führte dazu, dass beide Fahrzeuge völlig zerstört wurden. Ein Abschleppdienst musste die Fahrzeuge von der Unfallstelle entfernen, und die Buchholzer Straße konnte nach etwa 90 Minuten wieder für den Verkehr freigegeben werden. Tragischerweise überlebte das Reh den Aufprall nicht.
Wildunfälle und ihre Ursachen
Wie auf der Webseite des Jagdverbands berichtet, sind Rehwild und andere Tiere häufig in Wildunfälle verwickelt, wobei knapp die Hälfte aller Wildunfälle Rehe betrifft. Besonders gefährlich sind die Monate April und Mai für Wildtiere und Autofahrer. Die meisten Kollisionen passieren zwischen 6 und 8 Uhr morgens. Die Dämmerung, die den Tieren Schutz bietet, ist zur Hauptverkehrszeit nicht sicher, was zu einer Zunahme solcher Unfälle führt.
Zusätzlich zeigt die Recherche, dass fast ein Viertel aller Rehe, die im Verkehr sterben, in den Monaten April und Mai ums Leben kommen. Rehe suchen im Frühling vermehrt nach Nahrung, was sie dazu bringt, Straßen zu überqueren, während die Zeitumstellung Ende März dazu führt, dass der Berufsverkehr in die Dämmerung fällt, was die Unfallgefahr erhöht.