
Simon Pytlick, der dänische Weltmeister und Spieler der SG Flensburg-Handewitt, hat sich beim EHF European League-Rückspiel gegen Fenix Toulouse einen Bruch des rechten Unterarms zugezogen. Diese schwere Verletzung wurde durch eine Röntgenuntersuchung in Frankreich bestätigt. Pytlick wird mit der Mannschaft nach Flensburg zurückreisen, wo er sich einer Operation unterziehen wird.
Sportchef Ljubomir Vranjes schätzt, dass Pytlick bis zu vier Monate ausfallen wird und geht davon aus, dass der Spieler in dieser Saison nicht mehr für die SG Flensburg-Handewitt auflaufen wird. Dies stellt einen großen Verlust für die Mannschaft dar, die am kommenden Samstag den Bundesliga-Spitzenreiter MT Melsungen empfängt. Geschäftsführer Holger Glandorf hat die Notwendigkeit betont, die durch Pytlicks Ausfall entstandene Lücke im Team zu schließen.
Diagnose und weitere Entwicklungen
Im letzten Spiel erzielte Pytlick vier Tore beim 35:35-Remis. Die Vorzeichen für seine persönliche und die Mannschaftssituation waren zuvor günstig, doch die Verletzung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Zudem gibt es Gerüchte, dass Pytlick im Sommer zu den Füchsen Berlin wechseln könnte, obwohl sein Vertrag bis 2027 läuft. Bei den Füchsen spielt bereits Mathias Gidsel, mit dem Pytlick bei der WM erfolgreich zusammengearbeitet hat. Diese Wechselgerüchte könnten potenziell die Teamdynamik bei der SG beeinflussen.
Für weitere Informationen zu den Details der Verletzung und den Reaktionen aus dem Verein, lesen Sie [Sportschau](https://www.sportschau.de/regional/ndr/ndr-schock-fuer-flensburg-handewitt-fuer-pytlick-ist-die-saison-wahrscheinlich-vorbei-100.html) und [SG Flensburg-Handewitt](https://www.sg-flensburg-handewitt.de/news/artikel/ausfall-von-simon-pytlick-bestaetigt-sich).