
Ein schockierendes Spionage-Netzwerk: Sechs Bulgaren agierten über drei Jahre hinweg und spionierten sogar ukrainische Soldaten in Deutschland aus!
In einem dramatischen Urteil hat eine Jury in London drei bulgarische Staatsbürger für schockierende Spionageaktivitäten zugunsten Russlands verurteilt! Diese kriminellen Machenschaften fanden auf einem „industriellen Niveau“ statt, wie die Polizei es beschreibt. Die Angeklagten, die in Großbritannien lebten, wurden für ihre gefährlichen Aufträge verurteilt, die sie im Auftrag des russischen Geheimdienstes ausführten.
Die Verurteilten – Katrin Ivanova (43), Vanya Gaberova (30) und Tihomir Ivanchev (39) – wurden am Freitag am Old Bailey, dem berühmten Londoner Gericht, für schuldig befunden. Ihre kriminellen Aktivitäten gefährdeten nicht nur ihre eigenen Leben, sondern auch die von Journalisten, Diplomaten und ukrainischen Truppen, die sie ausspionierten.
Ein Spionage-Netzwerk der Extraklasse
Über einen Zeitraum von drei Jahren führten die drei Bulgaren eine Reihe von Überwachungs- und Geheimdienstoperationen durch. Ihre rücksichtslosen Aktionen wurden von einem ihrer Anführer als „die Minions“ bezeichnet – eine Anspielung auf die gelben Sidekicks aus dem Film „Ich – Einfach unverbesserlich“, die für den Bösewicht Gru arbeiten. Diese Bezeichnung zeigt, wie sie sich selbst in ihrer kriminellen Welt sahen.
Die Drahtzieher des Netzwerks, Orlin Roussev (47), Biser Dzhambazov (43) und Ivan Stoyanov, hatten sich kurz vor dem Prozess schuldig bekannt. Roussev erhielt über 200.000 Euro, um die Spionageaktivitäten zu finanzieren. Der Kopf der Operation, der mutmaßliche russische Agent Jan Marsalek (44), ist international gesucht und wird für die Verbindungen zwischen dem russischen Geheimdienst und dem Spionagering verantwortlich gemacht.
Die britischen Staatsanwälte berichteten, dass Marsalek die bulgarische Gruppe mit der Überwachung ukrainischer Soldaten beauftragte, die in einem US-Stützpunkt in Deutschland ausgebildet wurden. Diese Informationen sollten dazu dienen, ihre Bewegungen auf dem Schlachtfeld nach der russischen Invasion 2022 zu verfolgen.
Ein gefährliches Spiel mit Liebe und Intrigen
Doch die Geschichte wird noch skandalöser! Dzhambazov, der für ein medizinisches Kurierunternehmen arbeitete, war in einer Beziehung mit zwei anderen Angeklagten – seiner Laborassistentin Ivanova und der Kosmetikerin Gaberova. Während des Prozesses kam ans Licht, dass Gaberova Dzhambazov für Ivanchev, einen Maler, verlassen hatte, um mit Dzhambazov in Luxusrestaurants zu speisen und in einem Fünf-Sterne-Hotel zu übernachten.
Als die Polizei im Februar 2023 zuschlug, fand sie Dzhambazov im Bett mit Gaberova – ein Bild, das die Komplexität ihrer Beziehungen verdeutlicht. Beide Frauen behaupteten während des Prozesses, von Dzhambazov manipuliert worden zu sein.
Die Polizei entdeckte bei einer Durchsuchung in Roussevs „Indiana Jones-Garage“ in Great Yarmouth eine Fülle von hochentwickeltem Spionagegerät, das in alltäglichen Gegenständen versteckt war – darunter eine Rock, Krawatten und sogar ein Minions-Stofftier! „Diese Geräte sind so raffiniert, dass man sie in einem Spionageroman erwarten würde“, sagte Commander Dominic Murphy von der Londoner Anti-Terror-Einheit.
Die Angeklagten stehen nun vor einer möglichen Haftstrafe von bis zu 14 Jahren, während das Gericht bis zum 12. Mai über das endgültige Urteil entscheidet. Ein weiteres Kapitel in der schockierenden Welt der internationalen Spionage hat begonnen!