
Die Mondmission der Sonde Athena von Intuitive Machines ist gescheitert. Dies wurde bekannt, nachdem die Sonde kürzlich auf der Mondoberfläche landete, jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen konnte. Die Sensoren, die aus Jena stammten, wurden nicht in der Lage sein, Wasser auf dem Mond zu erkunden, wie MDR berichtete.
Die Landung erfolgte am 6. März, nachdem Intuitive Machines bereits am 1. März erfolgreich mit Firefly Aerospace auf dem Mond gelandet war. Steve Altemus, Präsident von Intuitive Machines, äußerte Bedenken hinsichtlich der korrekten Haltung der Sonde nach der Landung. Athena setzte einige Hundert Meter neben der geplanten Landestelle nieder, ungefähr 250 Meter von ihrem Ziel entfernt. Die Mission hätte etwa 10 Tage in Betrieb sein sollen, jedoch stellte sich heraus, dass Athena auf der Seite lag und die Sonnenkollektoren aufgrund der extremen Kälte und ihrer Ausrichtung nicht mehr genügend Energie generieren konnten.
Technische Herausforderungen und Fortschritte
Initial gab es Kommunikation mit der Sonde und ein Experiment, das den Bohrer umfasste, wurde kurzzeitig aktiviert. Trotz der Probleme konnte Athena für eine kurze Zeit Daten übertragen. Dazu gehörten Ergebnisse von NASA’s PRIME-1-Suite, die einen Bohrer zur Erkundung von Wasser beinhaltet. Es wurde festgestellt, dass die Sensoren Elementnachweise der Gase anzeigten, die vom Antriebssystem der Sonde ausgehen, wie CNN berichtete.
Die Mission war jedoch kurzlebig. Die Sonnenkollektoren konnten nicht mehr genügend Energie erzeugen, wodurch die Mission offiziell als beendet erklärt wurde. Die Landung fand in der Nähe des höchsten Berges des Mondes, Mons Mouton, statt, welcher etwa 60 Kilometer vom Südpol entfernt ist. Diese Mission stellt die bisher südlichste Annäherung an den Mond dar, und auch wenn Athena nicht die gewünschten Ergebnisse liefern konnte, wird eine 30-tägige Analyse der gesammelten Daten durchgeführt, um Empfehlungen für zukünftige Missionen vorzubereiten.
Dennoch wird die Leistung von Athena auch im Hinblick auf den Fortschritt der kommerziellen Raumfahrtunternehmen gewürdigt. NASA plant bereits weitere Missionen, einschließlich der Blue Ghost Mondlandefähre von Firefly Aerospace. Intuitive Machines hat zudem einen Vertrag mit der NASA über insgesamt vier Missionen im Rahmen des Programms Commercial Lunar Payload Services (CLPS), und plant die dritte Mission, IM-3, innerhalb des nächsten Jahres.