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Warnstreiks in Thüringen: Kitas und Behörden stehen still!

In Thüringen sind am Donnerstag umfassende Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt. Die Gewerkschaft Verdi hat zu ganztägigen Ausständen aufgerufen, die verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens betreffen werden, darunter Stadtverwaltungen, Landratsämter, kommunale Kitas sowie die Müllentsorgung. Auch die Bundeswehr und die Trinkwasserversorgung sind betroffen, wie Antennen Thüringen berichtete.

Besonders in der Stadt Jena wird der Warnstreik voraussichtlich 24 Stunden dauern, während in einigen anderen Städten die genauen Auswirkungen auf kommunale Kitas noch unklar sind. Bei vorherigen Streiks mussten bereits Kitas in Erfurt und Gotha schließen, weshalb Eltern sich direkt bei den Einrichtungen informieren sollten. Zu den Städten, die vom Ausstand betroffen sind, gehören unter anderem Erfurt, Weimar, Jena, Gera und Gotha, sowohl in Bezug auf kommunale Kitas als auch auf verschiedene Einrichtungen und Betriebe, darunter auch Sparkassen und Jobcenter.

Details zu den Warnstreiks

Die Warnstreiks betreffen nicht nur die genannten Städte, sondern auch zahlreiche lokale Einrichtungen wie die SWE Stadtwirtschaft GmbH, die SWE Umweltservice GmbH, die Thüringer Fernwasserversorgung sowie die Deutsche Rentenversicherung. Die Müllabfuhr ist ebenfalls betroffen, sodass in Erfurt und Weimar viele Mülltonnen am Mittwoch stehen blieben. In Erfurt waren weniger Stadtwerke-Mitarbeiter im Streik als erwartet, weshalb einige Wertstoffhöfe weiterhin geöffnet bleiben konnten. Einige Müllwagen waren jedoch unterwegs, um Hausmüll und Altpapier abzuholen.

Die Gewerkschaften fordern unter anderem eine Gehaltserhöhung von 8% oder mindestens 350 Euro mehr pro Monat sowie zusätzliche freie Tage. Die Arbeitgeber haben die Forderungen als nicht finanzierbar zurückgewiesen, und eine dritte Verhandlungsrunde ist vom 14. bis 16. März geplant, wie n-tv berichtete.