
In einer aktuellen Debatte über ein geplantes Konzert der Band Weimar gibt es sowohl Befürworter als auch Kritiker. Bürgermeister hat angekündigt, den Auftritt der Band im Freibad nur mit dem Ältestenrat abzustimmen. Der Stadtrat wird dabei jedoch vor vollendete Tatsachen gestellt, was die Diskussion über das Konzert zusätzlich anheizt. Im Rahmen dieser Diskussion werden die Argumente beider Seiten vorgetragen, und der Austausch im Stadtrat erfolgt auf sachlicher Basis, ohne Zwischenrufe, wie die Freie Presse berichtet.
Zudem hat die Band Weimar ein Konzert am 4. Mai in den Kölner Sartory-Sälen angekündigt. Die Band hat jedoch eine umstrittene Vergangenheit, da einige Mitglieder aus der Neonaziszene Thüringens stammen. Ein Mitglied hat Verbindungen zu einem verurteilten Unterstützer des NSU. Die Band tritt unter Pseudonymen auf und trägt reptilienartige Masken. Laut Recherchen des Spiegels wurde eine geplante Tour im Februar 2023 abgesagt, und der Musikvertrieb Universal Music hat sich von der Band getrennt. Trotz der Distanzierung der Band von Gewalt, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Homophobie, betont Bürgermeisterin Brigitta von Bülow, dass sie Bedenken hinsichtlich der Entscheidung äußert, die Band auftreten zu lassen. Dies berichtet t-online.
Kontroversen und Forderungen
Das Konzert in Köln ist bisher das einzige geplante Konzert der Band in diesem Jahr, jedoch ist der Termin nicht auf der Homepage der Sartory-Säle aufgeführt. Geschäftsführer Marcus Sartory hat bestätigt, dass das Konzert stattfinden soll, aber rechtliche Klärungen mit der Konzertagentur notwendig sind. Kulturpolitische Sprecherin der SPD, Maria Helmis-Arend, hat die Veranstalter aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und in Anbetracht von Zweifeln an der demokratischen Haltung von Bands die Zusammenarbeit abzulehnen.