
Im Nachgang zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 zeigen die politischen Lager in Deutschland unterschiedliche Reaktionen auf die Wahlergebnisse. Während die AfD und die Linke in den Landkreisen Dahme-Spreewald (LDS) und Teltow-Fläming (TF) jubeln, ist die SPD besonders in Ludwigsfelde schockiert über den Verlust einer ihrer Hochburgen. CDU hingegen zeigt sich zufrieden mit dem erlangten Regierungsauftrag, bedauert jedoch das schwache Abschneiden im Osten des Landes.
Die Wahlbeteiligung und die Präferenzen junger Wähler, insbesondere von Personen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, geben Anlass zur Diskussion. Laut den Ergebnissen der Wahl entschieden sich 25 Prozent der jungen Wähler für die Linke und 21 Prozent für die AfD, was darauf hindeutet, dass Jugendliche zunehmend zu den politischen Rändern tendieren. Der Einfluss sozialer Medien auf die Popularität dieser Parteien könnte hierbei eine entscheidende Rolle spielen, wie Spiegel Online berichtet.
Regionales und kommunalpolitische Entwicklungen
In der kommunalpolitischen Landschaft stehen die Bürgermeisterwahlen in Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal am 28. September 2025 an. Die amtierende Bürgermeisterin von Luckenwalde hat angekündigt, nicht erneut anzutreten, während Stefan Scheddin aus Nuthe-Urstromtal auf eine zweite Amtszeit hofft.
Zusätzlich plant die Kommunale Infrastrukturgesellschaft (KMS) Zossen Investitionen in Höhe von 11,8 Millionen Euro sowie eine Verbandsumlage von 8,3 Millionen Euro. Diese Umlage trifft die Kommunen unterschiedlich, was dazu führte, dass Rangsdorf eine Haushaltssperre verhängt hat. Die KMS Zossen wird mit Investitionen, unter anderem in die Leitungssanierung in Rangsdorf, beginnen.
Eine Bürgerbefragung in Trebbin hat ergeben, dass die Mehrheit der Befragten gegen den Bau von drei Solarparks an der B101 ist. Die Investoren planen Photovoltaikanlagen in der Nähe von Thyrow, teilweise nur 250 Meter von Wohnhäusern entfernt. Es ist jedoch zu beachten, dass das Ergebnis dieser Umfrage rechtlich nicht bindend ist, die Entscheidung über die Fortführung der Projekte obliegt den Stadtverordneten.