Europa

Camden und Waltham Forest: Proteste für Palästina und ethische Investitionen!

London, Vereinigtes Königreich – Die Wogen schlagen hoch in Camden! Eine leidenschaftliche Gruppe von Aktivisten hat sich zusammengetan, um gegen die Investitionen ihrer Gemeinde in Unternehmen mit Verbindungen zu Israel zu kämpfen. Diese mutige Initiative, angeführt von den Camden Friends of Palestine, hat mehr als 4.200 Unterschriften gesammelt und damit ein starkes Zeichen gesetzt. Doch der lokale Rat hat die Petition abgelehnt – ein Schlag ins Gesicht für die engagierten Bürger!

Die Proteste in Camden sind nicht nur ein lokales Phänomen, sondern Teil einer größeren Bewegung, die sich über London erstreckt. Während die Bürger in Camden gegen die Ungerechtigkeiten in Gaza aufbegehren, haben auch Aktivisten im benachbarten Waltham Forest einen bemerkenswerten Erfolg erzielt. Dort wurde die Divestment-Kampagne erfolgreich umgesetzt – ein Lichtblick inmitten der Dunkelheit!

Ein Aufschrei gegen die Ungerechtigkeit

Die Empörung über die Angriffe auf die Palästinenser hat die Menschen in Camden mobilisiert. Die Aktivisten fordern von ihrem Rat, die Pensionsfonds von Investitionen in kriegsführende Unternehmen zu befreien. Doch die Antwort des Rates? Ein Verweis an das Pension Committee! Ein weiteres Beispiel für die Ignoranz gegenüber den Anliegen der Bürger.

„Das ist nicht das Ende“, erklärt Sara, eine engagierte Aktivistin der Camden Friends of Palestine. „Unsere Solidarität mit den Palästinensern ist grenzenlos, und wir werden weiterhin die Divestment von der israelischen Kriegsmaschinerie fordern.“ Ihre Worte sind ein eindringlicher Aufruf zum Handeln!

Die Spannungen eskalierten weiter, als der Rat beschloss, Banner und Schilder in den Ratssitzungen zu verbannen – eine Maßnahme, die als Versuch gewertet wird, die pro-palästinensische Bewegung zu zähmen. „Das sind undemokratische und autoritäre Maßnahmen“, kritisiert Sara die Entscheidung des Rates. Die Bürger haben das Gefühl, dass ihre Stimmen zum Schweigen gebracht werden sollen.

Ein Kampf um Sichtbarkeit und Gerechtigkeit

Die Camden Friends of Palestine haben sich nicht entmutigen lassen. Seit über einem Jahr treffen sie sich wöchentlich in einem lokalen Kunst- und Gemeinschaftszentrum, um ihre Kampagnen zu besprechen und neue Unterstützer zu gewinnen. „Wir sind auf extreme Feindseligkeit gestoßen“, berichtet ein Sprecher der Gruppe. „Ob durch die Polizei, die gegen uns gerufen wurde, oder durch die Schließung der öffentlichen Galerie – wir lassen uns nicht unterkriegen!“

Im Gegensatz dazu feierten die Aktivisten in Waltham Forest einen bemerkenswerten Sieg. Dort wurde die Gemeinde die erste im Vereinigten Königreich, die sich von Unternehmen trennt, die Waffen an Israel liefern. „Wir haben eine Gemeinschaft von Hunderten aufgebaut, die sich für unsere Sache einsetzt“, sagt Jade, eine Organisatorin der Waltham Forest for a Free Palestine-Gruppe. „Wir haben die Macht der Gemeinschaft genutzt, um gegen die Untätigkeit der Politiker anzukämpfen!“

Die Proteste in Camden und Waltham Forest sind Teil eines größeren Trends, der bis in die 1980er Jahre zurückreicht. „Es ist eine Art, die Gefühle der Menschen an die nationale Regierung zu kommunizieren“, erklärt Paul Bagguley, Professor für politische Soziologie. Die Bürger fordern Gerechtigkeit und ein Ende der Ungerechtigkeiten – und sie sind bereit, dafür zu kämpfen!