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Reisechaos in Paris: Bombenfunde am Gare du Nord stoppen Eurostar!

Reisechaos in Europa: Weltkriegsbombe sorgt für Stillstand im Zugverkehr!

Ein Schock für Reisende in ganz Europa! Eine nicht detonierte Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde auf den Gleisen zum Gare du Nord in Paris entdeckt, und das hat verheerende Folgen für Tausende von Passagieren in Frankreich und dem Vereinigten Königreich.

Die Eurostar, die Hochgeschwindigkeitszüge, die die wichtigsten europäischen Städte verbinden, haben am Freitag alle Verbindungen zu und von ihrem Pariser Drehkreuz eingestellt. Die Reisenden sind gestrandet, und die Ungewissheit wächst!

Die Bombe wurde gegen 4 Uhr morgens (03:00 GMT) von Bauarbeitern entdeckt, die Erdarbeiten in der Seine-Saint-Denis-Region durchführten. Sofort wurden Minenräumer zum Einsatz geschickt, und die Räumungsarbeiten sind nach wie vor im Gange. Ein Sprecher der französischen Bahn SNCF erklärte, dass der Zugverkehr erst wieder aufgenommen werden kann, wenn die „Minenräumungsoperationen“ der französischen Polizei abgeschlossen sind.

Ein zentraler Knotenpunkt im Chaos

Der Gare du Nord ist nicht nur ein Bahnhof, sondern das geschäftigste Verkehrszentrum Europas, das täglich 700.000 Reisende abfertigt. Er verbindet internationale Ziele im Norden Frankreichs, darunter London, die EU-Hauptstadt Brüssel und viele regionale Destinationen. Doch jetzt ist alles lahmgelegt!

Transportminister Philippe Tabarot warnte, dass die Störungen mindestens den ganzen Tag über andauern könnten. Die Auswirkungen sind nicht nur auf Frankreich beschränkt: In Brüssel wurden die Züge nach Paris bis mindestens Freitagnachmittag gestrichen. „Es gibt keine Lösung. Wir werden das Hotel anrufen und einen weiteren Tag bleiben müssen“, klagte Michel Garrot, ein pensionierter Pariser, der die belgische Hauptstadt besucht.

In London, am St Pancras Bahnhof, sind die Reisenden frustriert. „Wir suchen nach Flügen, aber unsere Optionen sind begrenzt“, sagte die Passagierin Lauren Romeo-Smith. Auch in Paris ist die Verzweiflung spürbar: Kasman Ibrahimi wollte nach Köln reisen, muss nun jedoch nach einer anderen Route suchen.

Es ist nicht das erste Mal, dass solche Bomben in Frankreich entdeckt werden – Überreste aus den Weltkriegen sind häufig, doch in einem so dicht besiedelten Gebiet ist es eine Seltenheit. Die Reisenden müssen sich auf ungewisse Zeiten einstellen, während die Minenräumer ihr gefährliches Werk verrichten.