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Am 25. Februar 2025 fand in Barsbüttel die Fackelübergabe im Rahmen des „Fackellaufs des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)“ statt. Bei frühlingshaften Temperaturen und trockenem Wetter wurde die Fackel, die Teil des Projekts „Licht der Hoffnung“ ist, übergeben. Diese Fackel wandert durch Deutschland mit dem Ziel, bis zum 19. Juni nach Solferino in Italien zu gelangen, wo sie an der internationalen Gedenkveranstaltung namens Fiaccolata teilnimmt.
Der Fackellauf wird seit dem 15. Februar von 19 DRK-Landesverbänden getragen und erinnert an die Schlacht von Solferino, die am 24. Juni 1859 stattfand und etwa 100.000 Kämpfende auf beiden Seiten verzeichnete. Diese Schlacht war prägend für die Gründung des Roten Kreuzes. Der DRK-Kreisverband Stormarn nahm die Fackel von dem DRK-Kreisverband Herzogtum-Lauenburg entgegen. Die Veranstaltung wurde vom DRK-Ortsverein Barsbüttel organisiert, unterstützt durch den DRK-Ortsverband Glinde.
Veranstaltung in Barsbüttel
Die Fackelübergabe wurde durch den Posaunenchor der Friedenskirche Jenfeld musikalisch begleitet. Unter den Gästen war auch Henri Schmidt, der Bürgervorsteher von Barsbüttel. Nach einer Begrüßung durch Birgit Eckwerth, die Vorsitzende des Ortsvereins, und Michael Eich, Vizepräsident des DRK-Kreisverbandes Stormarn, fand ein Spaziergang mit rund 40 Teilnehmenden statt. Im Anschluss an den Spaziergang wurden die Gäste zu einer Kaffeetafel eingeladen. Am gleichen Nachmittag wurde die Fackel dann in Langniendorf an den DRK-Kreisverband Segeberg übergeben.
Der Fackellauf symbolisiert Menschlichkeit, Solidarität und Hoffnung und wird jährlich seit 1992 vom Italienischen Roten Kreuz organisiert. Die Idee des Fackellaufs entstand im Jahr 2022, um während der Corona-Pandemie die Teilnahme von Ehrenamtlichen zu ermöglichen, wie in einem Bericht von drk.de erläutert wird. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt betonte die Teilnahme aller 19 DRK-Landesverbände sowie die Wertschätzung der über 430.000 Ehrenamtlichen.
Diese Initiative wird als wichtiges Zeichen der Gemeinschaft und des Engagements für die humanitäre Hilfe angesehen und kann über eine Landingpage auf der DRK-Website verfolgt werden, die unter anderem eine Standortkarte und ein virtuelles Reisetagebuch beinhaltet.