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Arminia Bielefeld hat sich in einem spannenden Viertelfinale für das Halbfinale des DFB-Pokals qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat besiegte Werder Bremen überraschend mit 2:1 in der SchücoArena. Dieses Ergebnis markiert den dritten Bundesligisten, den Bielefeld in diesem Wettbewerb ausschaltet.
Nach dem Erfolg genehmigte Kniat seiner Mannschaft eine Feier, die er selbst im Bielefelder Club begleiten möchte. Trotz des feierlichen Anlasses trüben Verletzungssorgen die Stimmung im Team. Stürmer Roberts Uldrikis könnte sich einen Kreuzbandriss zugezogen haben, während Abwehrspieler Maximilian Großer nach dem Spiel unter Gedächtnisverlust leidet.
Spielverlauf und Schlüsselmomente
Das Match begann recht zurückhaltend, wobei Bielefeld eine physische Spielweise wählte. Werder Bremen hatte Mühe, die Abwehr von Bielefeld zu überwinden. In der ersten Halbzeit kam es zu einem entscheidenden Moment, als Julian Wörl nach einem Fehlpass von Marvin Ducksch das 1:0 erzielte, unterstützt durch den Pfosten. Vier Minuten vor der Halbzeit erhöhte Bielefeld durch ein Eigentor von Michael Zetterer auf 2:0.
Nach der Pause kam Bremen besser ins Spiel. Oliver Burke konnte nach einem Fehler von Uldrikis auf 1:2 verkürzen. Trotz weiterer Chancen, darunter ein Schuss von Njinmah und ein aberkanntes Tor von Sam Schreck, blieb Bielefeld schließlich siegreich. Das Spiel endete nach sieben Minuten Nachspielzeit und die Mannschaft konnte den Erfolg gebührend feiern.
Für weitere Details zu dem Spiel und den besonderen Umständen, die dazu führten, können die Berichte von rheinpfalz.de und sports.yahoo.com herangezogen werden.