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Am Mittwoch, den 26. Februar 2025, sorgte ein Falschfahrer auf der Autobahn A94 für Aufregung. Laut einem Bericht von Innsalzach24 erreichte die Autobahnpolizeistation Mühldorf gegen 11 Uhr eine Meldung über einen Falschfahrer, der in Höhe der Anschlussstelle Waldkraiburg in Richtung Passau auf der falschen Fahrspur nach München fuhr. Eine Autofahrerin berichtete, dass sie ausweichen musste, um einen Zusammenstoß mit dem grauen Auto zu vermeiden. Trotz des Einsatzes von Streifenwagen konnte der Falschfahrer von der Polizei nicht angetroffen werden. Es gingen keine weiteren Meldungen über den Falschfahrer bei der Polizei ein.
Eine frühere Meldung beschreibt einen weiteren Vorfall mit einem Geisterfahrer auf der A94. Ein 56-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf fuhr am Dienstag gleich zweimal in falscher Richtung. Wie die Passauer Neue Presse berichtete, wurde er zuerst an der Anschlussstelle Mühldorf-West gemeldet, wo er mit langsamer Geschwindigkeit und eingeschaltetem Warnblinker fuhr. Ein Zeuge musste abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, und versuchte, den Fahrer auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Der Fahrer setzte seine Fahrt fort und wurde an der Anschlussstelle Mühldorf-Nord erneut gesichtet, wo er wieder mit Warnblinkern fuhr und unnötig stoppte.
Vorfall endet mit medizinischem Eingreifen
Der Mann fuhr weiterhin in falscher Richtung auf die A94, konnte jedoch von einem anderen Verkehrsteilnehmer umfahren werden. Etwa 15 Minuten nach den ersten Sichtungen hielt der Mann an einer Kreuzung in Mößling an, stieg aus und kniete sich vor sein Auto. Passanten alarmierten die Polizei, die den Mann kniend vor seinem Auto antraf. Er äußerte religiöse Bekenntnisse und sprach unverständlich. Der 56-Jährige wurde von den Beamten in Gewahrsam genommen, wobei medizinische Gründe für sein Verhalten vermutet werden. Eine Prüfung auf Alkohol- oder Drogenkonsum brachte keine Hinweise auf deren Einfluss. Der Mann bleibt in Gewahrsam und wird medizinisch untersucht; ihm droht zudem eine Strafanzeige wegen verschiedener Verkehrsverstöße.