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Kölner Straßenkarneval: Sichere Feiern trotz weniger Menschen!

Am 27. Februar 2025 wurde in Köln der erste Karnevalsumzug zum Auftakt des Straßenkarnevals gefeiert. Um den Feiernden ein sicheres Umfeld zu bieten, setzte die Stadt ein umfassendes Sicherheitskonzept um. Laut WZ war die Polizei mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen und Beamten präsent, während die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren spürbar zurückging, besonders in der Altstadt und rund um die Zülpicher Straße.

Etwa 300 Teilnehmer aus verschiedenen Karnevalsgesellschaften, darunter auch die Plaggeköpp, zogen mit dem neuen Bellejeck Dirk Gemünd vom Hauptbahnhof zur Hofburg des Dreigestirns am Heumarkt. Dirk Gemünd, der kurz vor 4 Uhr aufstand, äußerte seine Vorfreude und bemerkte, dass die Karnevalssession bislang wunderbar verlaufen sei. Besucher wie Britt und Markus aus Würzburg haben ihren Besuch seit 20 Jahren geplant, während Helga, Petra, Silvia und Klaus aus Bergisch Gladbach sich seit ihrer Kindheit in Köln wohlfühlen. Anja und ihre Freundinnen aus dem hessischen Odenwald schätzen die Atmosphäre des Karnevals.

Sicherheitsmaßnahmen und Unterstützung für Feiernde

Die Stadt Köln hat, wie stadt-koeln.de berichtet, zur Wahrung der Interessen der Anwohnenden und zum Schutz der Feiernden ein Sicherheitskonzept umgesetzt. Über 300 Mitarbeitende des Ordnungsamtes, unterstützt von etwa 1200 Mitarbeitenden privater Sicherheitsunternehmen, sind im Einsatz. Diese Sicherheitskräfte sind verantwortlich für Glas- und Einlasskontrollen sowie die Sicherung von Straßensperren. Zudem werden Kontrollen des Glasverbots in der Altstadt und im Zülpicher Viertel durchgeführt, um Verletzungsgefahren zu vermeiden.

Zusätzlich sind mehrere Hilfsangebote für Feiernde eingerichtet worden, darunter Beratungsstellen für Frauen und Gewaltschutzzentren. In Erwartung eines erhöhten Einsatzaufkommens während des Straßenkarnevals werden Feuerwehr und Hilfsorganisationen mobilisiert, wobei die Leitstelle der Feuerwehr mit zusätzlichen Disponenten verstärkt wird. An Altweiberdonnerstag und Rosenmontag wird eine temporäre Rettungswache am Rautenstrauch-Jost-Museum eingerichtet und die Feuerwehrleute halten die Situation in der Altstadt sowie entlang des Rosenmontagszuges im Blick.