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Das Restaurant „Zum Glück“ in Wolfenbüttel hat am 13. Februar 2025 aufgrund wirtschaftlicher Herausforderungen seine Pforten geschlossen. Wie news38.de berichtete, fiel den Betreibern die Entscheidung nicht leicht, doch die veränderten Konsumgewohnheiten und die steigenden Kosten machten ein profitables Arbeiten unmöglich. In einem emotionalen Facebook-Post verabschiedeten sie sich von ihren Gästen und äußerten Dank für die langjährige Treue.
Das Restaurant bestand fünf Jahre und war stets gut besucht. Die Stammgäste drücken in den Kommentaren unter dem Abschieds-Post ihre Enttäuschung über die Schließung aus. Besonders hervorgehoben werden die rollstuhlgerechte Zugänglichkeit und das Ambiente, die das Restaurant zu einem beliebten Treffpunkt machten.
Situation in der Gastronomie
Während das Restaurant „Zum Glück“ schließen musste, zeigt eine aktuelle Studie, dass die Gastronomie in deutschen Großstädten eine Erholung der Umsätze verzeichnet. Gemäß der Veröffentlichung von wirtschaft.com haben die Umsätze inflationsbereinigt die Werte vor der Corona-Pandemie überschritten. Ifo-Experte Simon Krause betont, dass der Aufschwung trotz globaler Herausforderungen wie dem Krieg in der Ukraine und der Inflation stattfindet. Gaststätten in städtischen Gebieten sind wieder gut besucht, und Betriebe konnten gestiegene Kosten für Personal, Lebensmittel und Energie an die Gäste weitergeben, ohne dass die Besucher ausblieben.
Dennoch zeigt sich, dass die Umsatzentwicklung außerhalb der großen Städte weniger positiv ist. Das veränderte Konsumverhalten führt dazu, dass Menschen verstärkt Restaurants und Cafés in ihrer Wohnumgebung aufsuchen, insbesondere am Wochenende. Zudem sorgt die Zunahme von Homeoffice für Umsatzverschiebungen aus den Innenstädten in wohnortnahe Lagen und Vororte, ein Effekt, der als Donut-Effekt bezeichnet wird.