BodenseekreisLindau (Bodensee)

Bundespolizei schnappt neun Gesuchte: Millionenschäden verhindert!

In den vergangenen Tagen hat die Bundespolizei in Lindau insgesamt neun offene Haftbefehle innerhalb von fünf Tagen vollstreckt. Bei den Einsätzen kamen verschiedene Personen zum Einsatz, die ihre offenen Schulden beglichen oder in Haft genommen wurden.

Unter den festgenommenen Personen befand sich ein 35-Jähriger, der mit sechs Vollstreckungshaftbefehlen belastet war. Am Freitag wurde er am Bahnhof Lindau-Reutin kontrolliert und stellte sich heraus, dass er bislang rund 400 Euro an Geldbußen der Nürnberger Verkehrsüberwachung nicht bezahlt hatte. Nach der Begleichung der Summe vor Ort durfte er seine Reise fortsetzen.

Weitere festgestellte Fälle

Ein 31-Jähriger, der als Passagier in einem Fernbus aus München kontrolliert wurde, zahlte eine Geldstrafe von 108 Euro. Mit dieser Zahlung wurde der Vollstreckungshaftbefehl gegen ihn aufgehoben, sodass er nach Lyon weiterfahren konnte. Ein 27-Jähriger, der wegen Steuerhinterziehung gesucht wurde, beglich eine ausstehende Geldstrafe von über 1300 Euro und konnte damit eine Haftstrafe abwenden.

Im Gegensatz dazu stand ein 48-Jähriger, der wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Er wurde am Grenzübergang Hörbranz kontrolliert, konnte die Strafe jedoch nicht vor Ort zahlen und muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen antreten.

Diese Vorfälle sind nicht isoliert, wie weitere Meldungen der Bundespolizei zeigen. Am 30. Januar 2025 wurden binnen drei Stunden zwei Haftbefehle vollstreckt. Ein 36-jähriger Tunesier wurde am ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch festgenommen, nachdem er einer Ladung zur Strafantritt nicht folgte. Er war vom Landgericht Kassel wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden und muss nun den Rest seiner Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Aachen absitzen. Das zweite Festnahmeereignis betraf einen Rumänen, der aufgrund vorsätzlicher Trunkenheitsfahrt inhaftiert wurde, da er eine Geldstrafe von 1800 Euro nicht begleichen konnte und nun eine 60-tägige Haftstrafe absitzen muss.

Diese Maßnahmen der Behörden verdeutlichen die Anstrengungen der Bundespolizei, die Rechtmäßigkeit zu wahren und offene Haftbefehle durchzusetzen.

Südkurier berichtete, dass insgesamt neun Haftbefehle vollstreckt wurden.
Zusätzlich berichtete Presseportal über zwei weitere Haftbefehle, die innerhalb kürzester Zeit vollstreckt wurden.