
Die Spargelsaison in Hessen hat früher als geplant begonnen, was auf das gute Wetter zurückzuführen ist. In Weiterstadt und Griesheim haben die ersten Betriebe bereits mit dem Verkauf des begehrten Gemüse begonnen. Der Preis für Spargel wird voraussichtlich bei 15 Euro pro Kilo liegen, wobei auch günstigere Optionen verfügbar sind.
In der Frankfurter U-Bahn gibt es vorübergehende Einschränkungen: Die Linie U9 fällt für drei Wochen aus, und die Linie U1 fährt nur zwischen Südbahnhof und Heddernheim. Die Bauarbeiten sollen bis zum 13. April abgeschlossen sein. Außerdem wird Darmstadt das erste deutsche Zentrum für digitale Resilienz im Katastrophenfall einrichten, was von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Digitalministerin Kristina Sinemus besiegelt wurde. Das Zentrum hat das Ziel, das Krisenmanagement zu stärken und sich zu einer nationalen Plattform für digitale Resilienz zu entwickeln.
Stadtentwicklungen und Proteste
In Kassel wird eine Autospur für Außengastronomie gesperrt, um Platz für zusätzliche Essensbereiche zu schaffen. Fünf Terrassenzonen sollen eingerichtet werden, die durch Bundesmittel gefördert werden. Zudem plant Hessen eine Reform der Bauordnung, die das Bauen schneller, einfacher und günstiger machen soll. Während die SPD diese Reform als wichtigen Schritt zur Lösung der Wohnraumkrise betrachtet, äußern die Grünen Kritik.
Ein Gedenken an den zehnten Jahrestag des Germanwings-Absturzes fand ebenfalls statt. Währenddessen kam es in der Türkei zu Protesten gegen die Inhaftierung des Oppositionspolitikers İmamoğlu, bei denen über 1.100 Personen festgenommen wurden. İmamoğlu wurde zudem als Präsidentschaftskandidat bei den Vorwahlen der CHP in Frankfurt gewählt.
Zusätzlich zeichnen sich neue Tendenzen ab, da immer mehr Cafés die Nutzung von Laptops aufgrund von Platzmangel und dem niedrigeren Konsumverhalten der Nutzer verbieten.
Parallel zur aktuellen Entwicklung im Bereich der Gastronomie und Stadtplanung investiert die Deutsche Bahn im Rahmen ihres Konzernsanierungsprogramms „S3“ bis Ende 2027 insgesamt 53 Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur. Die Mittelverteilung sieht 8 Milliarden Euro für Generalsanierungen und 26 Milliarden Euro für Maßnahmen außerhalb der großen Korridore vor. Zudem wird die klassische Instandhaltung intensiviert, mit 5 Milliarden Euro pro Jahr von 2025 bis 2027, was eine fast Verdopplung im Vergleich zu 2020 darstellt.
Zu den konkreten Maßnahmen gehören 13 Generalsanierungen auf Engpass-Korridoren und ein investives Tauschprogramm von Bahnanlagen. Frankfurt–Mannheim steht 2024 an, Emmerich–Oberhausen 2025, und 2025/26 wird die Strecke Hamburg–Berlin saniert. Weiterhin sollen 400 Bahnhöfe kundenfreundlicher gestaltet werden, und 100 Bahnhöfe jährlich bis 2027 sollen modernisiert werden. Diese Initiativen dienen der Rückgewinnung der Leistungsfähigkeit der Bahn und einem Wachstumspfad innerhalb der nächsten drei Jahre.