HammNordrhein-Westfalen

Diebeshotspot Hamm-Heessen: Fahrzeuge unter Beschuss!

Im Stadtgebiet Hamm-Heessen kam es zwischen Samstag, dem 29. März, um 18 Uhr und Sonntag, dem 30. März, um 9 Uhr zu mehreren Diebstählen von Firmenfahrzeugen. In einer Meldung berichtete news.de, dass die Fahrzeuge gewaltsam aufgebrochen wurden.

Unter den aufgebrochenen Fahrzeugen befand sich ein Ford Transit auf der Ermelinghoffstraße sowie ein VW Crafter auf der Bradfordstraße, bei denen jedoch keine Beute gemacht wurde. Dagegen wurden bei einem Mercedes Sprinter in der Gartenstraße Elektrowerkzeuge im Wert von etwa 4.000 Euro entwendet. Zudem entnahmen die Täter einen benzingetriebenen Trennschleifer aus einem Toyota in der Augustin-Wibbelt-Straße. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Kriminalpolizei ermittelt

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Diebstahl in besonders schweren Fällen aufgenommen. Hinweise zu den Diebstählen können an die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de gerichtet werden. Auch rät die Polizei dazu, keine wertvollen Gegenstände im Fahrzeug zu lassen.

In der zum gleichen Thema veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 wurde festgestellt, dass 2022 in Nordrhein-Westfalen rund 1,8 Millionen Diebstähle angezeigt wurden, was einem Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Aufklärungsquote für Diebstähle lag bei etwa 30 Prozent. Bei Geld-Diebstählen betrug diese nur 7,9 Prozent, während sie bei Ladendiebstählen bei 89,8 Prozent lag, wie polizei.nrw berichtete.

Die möglichen Strafen für Diebstahl sind erheblich: bis zu fünf Jahre für Diebstahl, bis zu zehn Jahre für schweren Diebstahl und bis zu 15 Jahre für Raub mit Waffe.