
In der Nacht zum Dienstag, dem 1. April 2025, kam es zu einem dramatischen Wohnungsbrand im ehemaligen Haus Sassen-Hof in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen. Die Feuerwehr wurde um 00:40 Uhr alarmiert, nachdem erste Meldungen über einen „Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ eingegangen waren. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Wohnung in voller Flamme und dichter Rauch war sichtbar.
Insgesamt waren 17 Personen von dem Brand betroffen. Während sich die meisten selbst ins Freie retten konnten, mussten sechs Personen, darunter fünf Kinder und eine Frau, von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Mithilfe von Fluchthauben gelang es den Einsatzkräften, die Kinder durch das verrauchte Treppenhaus ins Freie zu führen. Glücklicherweise blieben die Kinder unverletzt, während zwei Erwachsene leichte Verletzungen durch Rauchgase erlitten.
Einsatz und Evakuierung
Die Feuerwehr konnte die Flammen bis kurz vor 2 Uhr unter Kontrolle bringen, und gegen 2:30 Uhr war das Feuer vollständig gelöscht. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Aufgrund der starken Beschädigungen ist die Brandwohnung unbewohnbar, und auch der Rest des Hauses wird derzeit auf Sicherheitsrisiken überprüft.
Die betroffenen Bewohner wurden während der Löschmaßnahmen in einem Bus der „Vestischen Straßenbahnen“ untergebracht, während Notfallseelsorger sich um alle Betroffenen kümmerten. Die Stadt sowie soziale Dienste kümmern sich um die weitere Unterbringung der Betroffenen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und zum entstandenen Schaden aufgenommen; der genaue Auslöser des Feuers ist derzeit noch unklar.
Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr und mehrere Rettungsdiensteinheiten vor Ort, um schnellstmöglich Hilfe zu leisten. Die Vorfälle zeigen die Gefahren, die Wohnungsbrände mit sich bringen und stellen die hohe Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte in den Vordergrund.