Ulm

Neuer Kurs in der Gesundheitsakademie: Lara Hinz übernimmt die Leitung!

Am 20. Februar 2025 wurde im Kapitelsaal des Klosters Wiblingen die Verabschiedung von Prof. Dr. Karl-Heinz Tomaschko und die Vorstellung von Lara Hinz als neue Direktorin der Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm (UKU) gefeiert. Über 100 Gäste, darunter Mitarbeitende, Wegbegleiter und Kooperationspartner, nahmen an der Veranstaltung teil.

Prof. Dr. Udo X. Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am UKU, hielt eine Ansprache, in der er die zentrale Rolle der Akademie für die Gesundheitsversorgung hervorhob. Prof. Tomaschko, der 27 Jahre lang Leiter der Akademie war, wurde für seine Weitsicht und seine Unterstützung bei der Entwicklung des Klinikums gewürdigt. Heike Sanchez Parra, Fachleiterin der Schule für Diätassistenz, sprach ebenfalls über die Erreichbarkeit und Unterstützung, die Tomaschko seinen Mitarbeitenden geboten hat. Unter seiner Leitung wurden Themen wie Akademisierung, Digitalisierung, Bildungspartnerschaften und Marketing vorrangig behandelt.

Übernahme der Direktion durch Lara Hinz

Lara Hinz übernimmt ab dem 1. April 2025 die Direktion der Akademie. Ihre Qualifikationen umfassen ein mit 1,0 abgeschlossenes Studium an der Akademie im Jahr 2004 sowie langjährige Erfahrung als Stellvertreterin von Tomaschko. In ihrer Ansprache betonte Hinz die Wichtigkeit der Erweiterung bestehender Kooperationen und der Ausbildungs- sowie Weiterbildungsangebote im Bereich der Gesundheitsberufe. Zudem kündigte sie ihre Pläne an, die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Ausbildung voranzutreiben und die Integration der RKU-Ausbildungen zu fördern. Hinz stellte fest, dass räumliche Ressourcen für das Wachstum der Akademie notwendig sind und bedankte sich bei Tomaschko, während sie versprach, dessen Vermächtnis fortzuführen.

Entwicklung in den Gesundheitsberufen

Für das Gesundheitspersonal ergibt sich die Notwendigkeit, neue Kompetenzen zu erwerben, während Führungskräfte dazu angehalten werden, exponentiell zu denken. Hierbei sind Digitalkenntnisse, eine agile und kollaborative Arbeitsweise sowie breites Fachwissen entscheidend. Die Pflege wird sich durch neue Technologien stark verändern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet die FOM Hochschule unter anderem den Bachelor-Studiengang „Pflege & Digitalisierung“ an, um notwendige Kompetenzen für die digitale Pflege zu vermitteln. Berufliche Weiterbildung ist dabei von essenzieller Bedeutung, sei es durch akademische Ausbildungen oder Microlearning.

Insgesamt zeigt sich, dass die Akademisierung der Gesundheitsberufe und die Anpassung an digitale Prozesse zentrale Punkte für die Zukunft der Gesundheitsversorgung sind.