Cham

Geschenke für die Cham-Gemeinschaft: Ramadan feierlich willkommen geheißen!

Am 1. April 2025 besuchte eine Delegation unter der Leitung von Herrn Dieu Nen, dem Direktor der Abteilung für ethnische Minderheiten und Religionen, die Gemeinden Thuan Phu und Phu Rieng im Bezirk Dong Phu und Phu Rieng, um Geschenke an die dortigen Moscheen zu überreichen. Diese Geste fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum Ende des Ramadan statt.

Die Delegation nutzte die Gelegenheit, um sich nach dem Leben und der Produktion des Cham-Volkes zu erkundigen. Grußbotschaften wurden sowohl an das Bildungsministerium als auch an das Cham-Volk gesendet, um die Bedeutung des Ramadan zu würdigen. Die Vertreter der Delegation betonten die Notwendigkeit, den Geist einer positiven Lebensweise sowie der Religionsausübung zu fördern. Zudem wurde hervorgehoben, dass der Erziehung der jüngeren Generation besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, um sie von gesellschaftlichen Übeln fernzuhalten.

Engagement für die Gemeinschaft

Die Delegation ermutigte die Gemeinden zu aktiver Mitarbeit in der Produktion und zur Einhaltung der politischen Vorgaben der Partei sowie der Gesetze des Staates. Das Ziel besteht darin, einen Beitrag zum Aufbau einer starken nationalen Einheit zu leisten. Bei dieser Gelegenheit überreichte die Delegation Geschenke an zwei Moscheen, was die Sorge und Unterstützung der Provinz für ihre muslimischen Mitbürger deutlich macht.

Das Cham-Volk, welches in Kambodscha, Vietnam, Thailand und Laos ansässig ist, sind sunnitisch-muslimische Reisbauern und Nachfahren der Bevölkerung des ehemaligen Königreichs Champa. In Vietnam leben Schätzungen zufolge zwischen 100.000 und 150.000 Cham, was etwa 1% der Gesamtbevölkerung des Landes ausmacht. In Kambodscha stellen sie die zweitgrößte Minderheit mit einer Bevölkerung von schätzungsweise 500.000 bis 700.000 dar. Ethnisch unterscheiden sie sich durch dunklere Haut, lockige Haare und traditionelle Kleidung von den Vietnamesen.

Die Cham sprechen eine eigene Sprache und gliedern sich in zwei Hauptgruppen: die östlichen Cham und die westlichen Cham. Ihre Geschichte ist geprägt von Flucht und Vertreibung, insbesondere nach der Niederlage gegen die Vietnamesen im Jahr 1471, und sie haben in den letzten Jahren internationale Organisationen gegründet, um ihre Interessen zu vertreten, wie Wikipedias Artikel über das Cham-Volk dokumentiert.