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Rostock und Schwerin im Alarm-Modus: Warntage für mehr Sicherheit!

Am 5. April 2025 werden in Mecklenburg-Vorpommern die regionalen Warntage durchgeführt, bei denen die Warnsysteme in Rostock, Schwerin und im Landkreis Vorpommern-Greifswald einer technischen Kontrolle unterzogen werden. Diese Warntage sind nicht nur eine Gelegenheit zur Überprüfung, sondern auch zur Sensibilisierung der Bevölkerung für Notfallsituationen.

Die Tests beinhalten die Überprüfung von Sirenen sowie die Verwendung digitaler Warnkanäle wie das Modulare Warnsystem (MoWaS) und Warn-Apps. Der nächste bundesweite Warntag ist für den 11. September 2025 geplant. In Rostock beginnt der „Rostocker Warntag“ um 11 Uhr mit der Überprüfung von Sirenen und digitalen Warnkanälen.

Details der Warntage

Seit 2021 werden in Rostock zweimal jährlich Probealarme mit verschiedenen Sirenensignalen wie Warnung, Feuer und Entwarnung durchgeführt. In Schwerin startet der städtische Warntag ebenfalls um 11 Uhr, wobei 17 Sirenen aktiviert werden. Laut dem Innenministerium erreichte der Probealarm eine Schlagkraft von 95% der Bevölkerung über mobile Endgeräte.

Der Alarm in Schwerin besteht aus einem einminütigen Dauerton, gefolgt von einem Heulton zur „Bevölkerungswarnung“. Die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr. Neben persönlicher Mobilwarnung werden auch Stadtinformationsanlagen und die Warn-Apps „NINA“ und „KATWARN“ genutzt. Heute findet zudem erstmals der „Warntag Vorpommern-Greifswald“ statt, ergänzt durch den bundesweiten Warntag im September.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald werden insgesamt 268 Sirenen getestet, wobei 42 neue Sirenen im Jahr 2022 installiert wurden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Feuerwehr sind aktiv, um Informationen auf Marktplätzen in Anklam, Pasewalk und Greifswald bereitzustellen. Das Projekt „Bevölkerungsschutz in der Kiste“ wird vorgestellt und legt den Fokus auf die Notfallvorbereitung. Das DRK ist von 10:30 bis 12 Uhr in Anklam und Pasewalk vertreten, während die Feuerwehr in Greifswald von 10 bis 12 Uhr informiert.

Minister Pegel äußerte, dass die Auslösung der Sirenen in diesem Jahr besser als in den Vorjahren verlaufen ist. Wie auf der Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe berichtet, dient der bundesweite Warntag der Erprobung der Warnsysteme. Die Probewarnung wird um 11:00 Uhr ausgelöst, und der Warntext wird an alle am modularen Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnmultiplikatoren gesendet, darunter auch Rundfunksender und App-Server.