
Am 18. März 2025 kündigte die Stadthalle Aalen das bevorstehende Auftreten des Künstlers Nikita Miller an. Am 26. März wird Miller sein neues Programm „Es war einmal im Nirgendwo“ präsentieren. Die Veranstaltung ist Teil des Kleinkunst-Treffs, für den Inhaber eines Abonnements zu vergünstigten Preisen teilnehmen können.
Das Abo für fünf Veranstaltungen im Kleinkunst-Treff kostet 126 Euro, und mit einer Spionkarte reduziert sich der Preis auf 85 Euro (inklusive Gebühren und Garderobe). Dies ermöglicht eine Ersparnis von rund 42 Euro im Vergleich zum Kauf von Einzelkarten. Einzeltickets für den Auftritt von Nikita Miller kosten 38,20 Euro (inklusive Gebühren und Garderobe) und sind in der Tourist-Information Aalen sowie online unter www.reservix.de erhältlich.
Kulturelle Identität und persönliche Geschichten
Nikita Miller, dessen Wurzeln in der Sowjetunion liegen, erinnert sich an die prägenden Worte seiner Großmutter: „In der Sowjetunion waren wir die Deutschen, in Deutschland sind wir die Russen.“ Diese kulturelle Zerrissenheit, die ihn als Kind in den 90ern prägte, als er vom Gymnasium verwiesen wurde, weil er als „zu russisch“ galt, ist ein zentrales Thema in seinem Schaffen. Miller kombiniert die Präzision eines deutschen Uhrmachermeisters mit der Seele eines russischen Poeten und nimmt sein Publikum auf eine Reise durch verschiedene Zeiten und Kulturen mit.
Er erforscht seine Familiengeschichte und thematisiert unter anderem die Deportation seiner Großmutter nach Kasachstan. In seinem Programm hält er Fragen zur Identität hoch: Was macht uns zu dem, was wir sind? Ist es unsere Gene, unsere Herkunft oder unser kulturelles Wissen? Diese Auseinandersetzung macht seine Darbietung nicht nur unterhaltsam, sondern ebenso tiefgründig, wie [marxhalle.at](https://marxhalle.at/events/nikita-miller/) berichtet.