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Katrin Schindele zu Besuch: Einblick ins Tierheim Freudenstadt!

Am 25.03.2025 besuchte Katrin Schindele, CDU-Landtagsabgeordnete, das Tierheim Freudenstadt, um sich über die Arbeit und die Herausforderungen der Einrichtung zu informieren. In Gesprächen mit Melissa Maier, der Tierheimleiterin, und Rudolf Müller, dem Vorsitzenden des Tierschutzvereins, wurden verschiedene Themen erörtert, die für die Arbeit des Tierheims von Bedeutung sind.

Ein Schwerpunktthema war die artgerechte Unterbringung und Vermittlung von Tieren. Müller lobte die Möglichkeit, finanzielle Mittel für Kastrationsmaßnahmen anzufordern, um die unkontrollierte Vermehrung von Haustieren einzudämmen. Dabei betonte Maier die Wichtigkeit der Kastration, des Chippen und der Registrierung von Freigängerkatzen. Schindele würdigte das Engagement des Tierheim-Teams und hob die Bedeutung einer geschützten Unterbringung von Haustieren hervor. Ihr Ehemann, Markus Schindele, empfahl das Tierheim als Anlaufstelle für Haustieranschaffungen.

Überblick über das Kreistierheim Freudenstadt

Das Kreistierheim Freudenstadt wurde 10 Jahre nach der Gründung des Tierschutzvereins im Jahr 1964 in Betrieb genommen. Die Einrichtung hat sich seither durch das Engagement ihrer MitarbeiterInnen und ehrenamtlichen HelferInnen kontinuierlich weiterentwickelt. Melissa Maier und Katharina Popp sind die Ansprechpartnerinnen vor Ort.

Das Tierheim verfügt über mehrere spezielle Bereiche: Im Hundehaus stehen acht Boxen für etwa 20 Hunde in Rudelhaltung, eine Quarantänebox für erkrankte Tiere sowie zwei Ausläufe. Im „Katzenhotel Hausberg“, das 2017 fertiggestellt wurde, finden bis zu 60 Katzen Platz. Diese Einrichtung bietet eine moderne Struktur mit mehreren Zimmern und Ausläufen sowie eine Quarantänestation für Katzen. Auch ein Bereich für Kleintiere mit Platz für bis zu 18 Tiere ist vorhanden. Zudem gibt es eine Tierpension, die Hunde, Katzen und Kleintiere nach Absprache aufnimmt.

Ergänzt wird das Angebot durch einen umzäunten Hundeplatz, der für Freilauf und Trainingszwecke genutzt werden kann, sowie einen Anbau zur Kapazitätserweiterung des Katzenhotels. Das Wildkatzenhaus bietet einen Schutzraum für nicht vermittelbare Katzen, mit täglicher Fütterung und tierärztlicher Versorgung bei Bedarf. Ein großer Teil der Einrichtungen steht auch für private Nutzung zur Verfügung, unter anderem für Veranstaltungen und Turniere, was die Integration von Tierschutzaktivitäten in die Gemeinschaft fördert, wie tierschutzverein-fds.de berichtet.