
Am kommenden Wochenende findet der Vielfaltsspieltag des VfL Wolfsburg statt. Laut VfL Wolfsburg verfolgt der Verein mit dem Motto „Hass geht tiefer – Für ein faires Miteinander auf allen Plätzen“ die Zielsetzung, auf die Problematik von Hasskommentaren in sozialen Netzwerken und im Stadion aufmerksam zu machen.
Die Männer des VfL Wolfsburg treten am Samstag, den 29. März, um 15:30 Uhr gegen den 1. FC Heidenheim in der Volkswagen Arena an. Die Frauen spielen am Sonntag, dem 30. März, um 18:30 Uhr gegen die SGS Essen im AOK Stadion. Dieser Vielfaltsspieltag ist Teil der internationalen Wochen gegen Rassismus sowie des DFL-Aktionsspieltags „Stop Hate. Be a Team“.
Aktivitäten und Vorträge
Im Rahmen des Vielfaltsspieltags fand bereits am 18. März ein Vortrag von Aycha Riffi vom Grimme-Institut zum Thema „Hass im Netz keine Chance geben“ statt. An diesem waren Mitarbeitende, Fans, Schülerinnen und Schüler von Partnerschulen sowie Spieler des VfL beteiligt. Maximilian Arnold und Camilla Küver teilten in diesem Kontext persönliche Erfahrungen, die die Diskussion bereicherten.
Am Spieltag werden zudem Stände der Amadeu Antonio Stiftung und des Fanprojekts Wolfsburg auf der Fanmeile Präsenz zeigen. Dort werden Informationen über die Auswirkungen von Hassrede bereitgestellt, sowie Gespräche mit Fans angeboten. Sebastian Rudolph, Vorsitzender des Aufsichtsrats des VfL, hob die Bedeutung von Sprache als verbindendes Element hervor.
DFL-Kampagne für Vielfalt und Toleranz
Die internationale Wochen gegen Rassismus erstrecken sich vom 17. bis 30. März 2025 und wurden von der DFL sowie der DFL Stiftung in Zusammenarbeit mit 36 Profi-Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga organisiert. Das Motto der Kampagne lautet „TOGETHER! Stop hate. Be a Team.“ und verfolgt das Ziel, Vielfalt, Toleranz, Mitgefühl, Zusammenhalt und Respekt zu fördern, wie DFL.de berichtet.
Diese Initiative geht auf einen Vorschlag der Vereinten Nationen zurück, und seit 2012 finden regelmäßige Aktionsspieltage statt. Im Rahmen dieser Initiative wird die Zivilgesellschaft dazu aufgerufen, sich gegen Rassismus und Diskriminierung zu positionieren. Neben verschiedenen Projekten zur Sensibilisierung legt die DFL auch großen Wert auf die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in über 40 Clubs und der Nutzung von Stadien als Lernzentren.