
Hobbygärtner können sich auf die bevorstehenden Frühlingsmonate vorbereiten, indem sie im März wichtige Gartenarbeiten erledigen. Laut einer Berichterstattung von SWR sollten verschiedene Maßnahmen getroffen werden, um den Garten optimal für die neue Saison vorzubereiten. Dazu gehört der letzte Rückschnitt bei Stauden wie Rittersporn, Fetthenne und Sonnenhut sowie der Rückschnitt von Rosen, der vor dem Neuaustrieb je nach Rosensorte erfolgen sollte. Ziergräser sollten bodennah zurückgeschnitten werden, während letzte Korrekturen an Obstbäumen bis Ende März möglich sind.
Wichtig zu beachten ist, dass Rückschnitte nach dem 1. März gesetzlich eingeschränkt sind, um brütende Vögel zu schützen. Pflege-Schnitte bei Stauden, Hecken (nur Grundform), Erhaltungsschnitt bei Obstbäumen und Auslichtungsschnitt bei Ziersträuchern sind erlaubt. Starke Rückschnitte sind nur im Zeitrahmen vom 1. Oktober bis 28. Februar zulässig.
Frühling als ideale Pflanzzeit
Die optimale Pflanzzeit für Obstbäume, Beerenobst wie Himbeeren und Ziersträucher ist ebenfalls im März, wie Gartenbau.org hervorhebt. Gartenstauden können jetzt gesetzt werden, wobei auf hitzeverträgliche und insektenfreundliche Pflanzen geachtet werden sollte, wie beispielsweise Katzenminze und wilder Oregano. Jungpflanzen für das Gemüsebeet oder den Balkonkasten, darunter Salate, Kohlrabi und Rote Beete, können ebenfalls kultiviert werden. Tomatensämlinge benötigen etwa sechs Wochen bis zur Auspflanzung.
Zudem sollte der Kompost im März umgesetzt werden, indem fertiger Kompost entnommen und der Rest gut durchmischt wird. Ca. 100 Gramm Gartenkalk pro Quadratmeter sollten aufgestreut werden, um die Mikroorganismen im Boden zu stärken. Abgerundet wird das Frühlingsprogramm durch die Vorbereitung des Gemüsebeets, das das Entfernen von Pflanzenresten sowie das Auflockern und Ebenen des Bodens umfasst.