Pforzheim

Kunstverein Pforzheim erstrahlt unter neuer Doppelspitze!

Am 5. März 2025 gab der Kunstverein Pforzheim bekannt, dass Janusz Czech und Daria Schroth schrittweise die Leitung des Vereins übernehmen. Der Leitungswechsel begann bereits im Januar 2025. Bettina Schönfelder, die den Kunstverein seit 2006 leitete, wird im ersten Halbjahr als Mentorin weiterhin aktiv sein. Der Vorstand des Kunstvereins zeigt sich erfreut über die neue Doppelspitze und ist überzeugt, dass die beiden neuen Leiter frischen Wind in die Institution bringen.

Die ersten beiden Ausstellungen 2025 werden von Bettina Schönfelder kuratiert, während Daria Schroth und Janusz Czech eine gemeinsame Ausstellung für den Sommer planen. Der Kunstverein Pforzheim, der 1877 gegründet wurde, bereitet sich darauf vor, in zwei Jahren sein 150-jähriges Bestehen zu feiern.

Profil der neuen Leiter

Daria Schroth, geboren 1997, ist eine erfahrene Kulturmanagerin und Kunstvermittlerin, die bereits in der Kulturszene Pforzheims, unter anderem im Jugendkulturzentrum Kupferdächle und im Jazzclub „Domicile“, tätig war. Janusz Czech, Jahrgang 1975, hat Malerei und Grafik sowie konzeptuelle Kunst studiert. Er ist seit 2011 redaktionelles Mitglied des Magazins agora42 und leitet seit 2019 das Ausstellungshaus A.K.T. Czech hat zahlreiche interdisziplinäre und transkulturelle Projekte realisiert und war Stipendiat der Cité Internationale des Arts in Paris. Beide Leiter streben an, den Kunstverein als Ort für zeitgenössische Kunst weiterzuentwickeln und die junge, diverse Stadtgesellschaft Pforzheims stärker einzubinden.

Zusätzlich zu den Veränderungen im Kunstverein wird am 17. Mai 2025 die Ausstellung „Bodies That Matter“ im Pforzheimer A.K.T. (Alfons-Kern-Turm) eröffnet. Diese Ausstellung thematisiert die Auswirkungen von Technologien wie Virtueller Realität, Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung auf den Menschen und die Gesellschaft. Ziel ist es, Ängste in Bezug auf technologische Entwicklungen zu hinterfragen und dabei eine Kombination aus künstlerischen und wissenschaftlichen Positionen zu präsentieren. Die Besucher haben die Möglichkeit, VR-Brillen zu nutzen, um in virtuelle Erlebnisse einzutauchen, beispielsweise um über eine Stadt zu fliegen.