
Am 3. April 2025 hat der VfB Stuttgart mit einem 3:1-Sieg gegen RB Leipzig das DFB-Pokalfinale erreicht. Nach einer langen Durststrecke von sechs Spielen ohne Sieg war dies für die Mannschaft ein bedeutender Erfolg. Sebastian Hoeneß, der Trainer des VfB Stuttgart, brach nach dem Schlusspfiff ein Fernseh-Interview ab, um schnell zum Mannschaftsfoto zu gelangen. Er nutzte den Begriff „Sprint“ für seine Eile, als er sah, dass die Spieler sich für das Foto aufstellten. Trotz seiner Bedenken, auf dem feuchten Rasen auszurutschen, wollte Hoeneß unbedingt Teil des Fotos sein.
Mit diesem Sieg sicherte sich Stuttgart den ersten Einzug ins Pokalfinale seit 2013, wo sie am 24. Mai im Berliner Olympiastadion auf Arminia Bielefeld treffen werden. Ein Gewinn des DFB-Pokals wäre für Stuttgart der erste Titel seit 2007 und der erste DFB-Pokal-gewinn seit 1997. Arminia Bielefeld hat zuvor bereits vier Bundesligisten aus dem Pokal geworfen, darunter Bayer Leverkusen.
Spielverlauf und Leistungen
Im DFB-Pokalspiel zeichnete sich Stuttgart durch eine starke Teamleistung aus. Angelo Stiller erzielte in der 5. Minute das erste Tor der Partie nach einer Ecke. Nick Woltemade erhöhte in der 55. Minute auf 2:0, bevor RB Leipzig durch Benjamin Sesko einen Anschlusstreffer erzielen konnte. Jamie Leweling stellte in der 80. Minute den zwei-Tore-Vorsprung wieder her und sicherte damit den Sieg für Stuttgart. Während Leipzig in einigen Phasen Druck aufbauen konnte, blieben sie ohne Erfolg in der Chancenverwertung.
Diese Leistung wurde von den Experten hoch gelobt. In den Spielerbewertungen schnitten Stiller und Woltemade mit je einer Note von 8 am besten ab, während die anderen Spieler durchweg soliden Auftritt zeigten.
Der Erfolg gegen Leipzig markiert einen Wendepunkt für Stuttgart in dieser Pokalsaison, und die Vorfreude auf das Finale gegen Bielefeld wächst.